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![]() | Anti-Atom-Camp vom 07.-15.08.2010 in Gedelitz (Wendland) unweit des Zwischenlagers und des Erkundungsbergwerks Gorleben. Neben inhaltlichen Angeboten zu Atomkraft, praktischen Workshops und Trainings werden wir die Zeit nutzen können, uns kennenzulernen, zu vernetzen und gemeinsam ein paar gemütliche und erholsame Tage zu verbringen. Vielleicht auch mit dem ein oder anderen Geländespiel. Infos: 2010-wendlandcamp-flyer.jpg oder unter |
Pressemitteilung 28.07.10 Einen eindrucksvollen Erfolg vor Gericht erzielte die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). Das Berliner Verwaltungsgericht (VG) entschied, dass das Filmen der Großdemonstration am 5. September 2010 durch Einsatzkräfte der Polizei rechtswidrig war. Die Richter monierten, es müsse heutzutage von einem "modernen" Eingriffsbegriff ausgegangen werden, die Kameraüberwachung einer friedlichen Demonstration verstoße gegen das Grundrecht der informationellen Selbstbestimmung."Filmen verboten!" BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg klagt erfolgreich gegen Filmaufnahmen durch die Polizei [weiter...] |
| 21.07.2010 Atomtransport in Ahaus eingetroffen Anscheinend ist die erste Fuhre mit schwach- und mittelradioaktivem Atommüll im Atommüll"zwischen"lager Ahaus angekommen. Gesichtet wurden zwei LKW mit je einem roten Container mit Gefahrgutsymbolen. Weitere Informationen auf Dort sind inzwischen auch erste Fotos online. | ![]() Foto: Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen |
| 19.07.2010 Urankonvoi mit 6 LKW in der UAA-Gronau angekommen weitere Fotos von dem Transportern unter: | ![]() Fotos: Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen |
| Frontal21 vom 13.07.2010: Der große Bluff - Die falschen Versprechen der Atompolitik von Steffen Judzikowski und Christian Rohde Atomkraft - Ja, bitte! Die Bundesregierung will die Laufzeiten von Atomkraftwerken verlängern, den Ausstieg aus der Kernenergie rückgängig machen. Nur so könne eine günstige Stromversorgung garantiert und die Klimaschutzziele erreicht werden. 2010 ist das Jahr, in dem sich der Kampf um den Weg in die Energiezukunft entscheidet. Die Dokumentation zeigt Stationen der Debatte, beantwortet Fragen zu den zentralen gesellschaftlichen Konflikten und präsentiert dazu Argumente und Belege... [weiter...] | ![]() |
![]() Manhattan-Projekt [klick Foto] |
| 12.07.2010 Solidarität mit Oliver, Florian, Axel, Andrej und allen Betroffenen! Einstellung der §129(a)-Verfahren - sofort! Berlin: Weiteres mg-Verfahren eingestellt Das Verfahren gegen den Berliner Stadtsoziologen Dr. Andrej H. wegen Mitgliedschaft in der kriminellen Vereinigung "militante gruppe" (mg) wurde endlich eingestellt... |
| Ist es euch wichtig zu wissen, woher euer Ökostrom genau kommt? Eine Frage mit Antworten auf Utopia, der Internet-Plattform für strategischen Konsum: |
DVD-Tipp:![]() | Die DVD zum Treck 2009 "Wir schreiben Geschichte" - so beginnt auch die DVD von graswurzel.tv, die in 45 Minuten die Highlights des einwöchigen Trecker-Trecks nach Berlin zusammenfasst. Die DVD - und weitere Produkte des unkommerziellen Medienprojektes - gibt es auf der Webseite |
![]() | Atomausstieg heißt ABSCHALTEN! Email-Aktion des BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland an Umweltminister Norbert Röttgen mit der Aufforderung, aus seinen Aussagen die richtigen Konsequenzen zu ziehen. Wer den Atomausstieg will, darf Laufzeiten nicht verlängern. Unterstützung der BUND-Aktion: |
![]() klick für größere Ansicht Gronau, 26.01.2010 AKU-Gronau Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen | Nach Uran-Störfall in Gronau neue Proteste "Für ein Leben ohne Urananreicherung!" Die Proteste in Gronau gegen die bundesweit einzige Urananreicherungsanlage reißen nach dem Störfall vom vergangenen Donnerstag nicht ab: Der Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau und das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen rufen für kommenden Samstag, 30. Januar 2010, um 12 Uhr unter dem Motto "Für ein Leben ohne Urananreicherung!" zu einer Demonstration in der Gronauer Innenstadt auf. Die Auftaktkundgebung wird am Bahnhof sein. "Aufklärung von Land und Urenco mangelhaft" "Wir sind sehr besorgt um den Gesundheitszustand des betroffenen Urenco-Arbeiters. Mittlerweile liegt er in Jülich schon im vierten Krankenhaus, während sich die Betreiberin der Urananreicherungsanlage Gronau, die Urenco, völlig in Schweigen hüllt. Auch von der Landesregierung in Düsseldorf gibt es fünf Tage nach dem bisher schwersten Unfall in der Atomanlage noch keine Antworten, wie es zu der Verstrahlung kommen konnte. Deshalb erneuern wir unsere Forderung nach einer externen, unabhängigen und vor allem öffentlichen Untersuchung der Vorgänge in der Urananreicherungsanlage," so Udo Buchholz vom Arbeitskreis Umwelt Gronau. "Gefahren durch Uranhexafluorid bisher unterschätzt - UAA Gronau schließen" "Mit der Demonstration in Gronau wollen wir auf die Gefahren der Urananreicherung für Gronau und die Region aufmerksam machen. Das sehr gefährliche Uranhexafluorid wird nicht nur in der Urananreicherungsanlage verarbeitet, sondern mit LKWs und Güterzügen quer durch das Münsterland in alle Winkel Europas und der Welt transportiert. Dabei kann es jederzeit zu einem folgenschweren Unfall kommen. Diese realen Gefahren wurden bis jetzt immer verharmlost und die Urantransporte vor der Bevölkerung verheimlicht. Hier ist ein politischer Richtungswechsel notwendig. Wir fordern die sofortige Stilllegung der Urananreicherungsanlage Gronau," so Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen. Weitere Informationen: |
![]() | Atomkraftgegner bieten FDP und CSU ironisch Parteispenden an. Von der Internetseite des Kampagnen-Netzwerkes Campact können Emails an FDP-Chef Westerwelle und CSU-Chef Seehofer verschickt werden, in denen Parteispenden angeboten werden: "Fünf Euro für jede Partei, wenn diese dafür darauf verzichten, die Laufzeiten der Atomkraftwerke zu verlängern." | |
| Machen Sie mit bei Campacts Satire-Aktion: Bieten Sie für den Atomausstieg! Atomausstieg zu kaufen? Vor der Bundestagswahl bekamen FDP und CSU knapp zwei Millionen Euro Spenden von einem Hoteleigentümer – und nach der Wahl haben sie für Hotels und Gaststätten die Steuern gesenkt. Vielleicht ist der Atomausstieg ja auch zu kaufen? Kündigen Sie Westerwelle und Seehofer Parteispenden für den Atomausstieg an! | ||
| Wer steht hinter der anti-atom-aktuell? Diese Zeitung braucht Unterstützung. | drei Möglichkeiten, anti-atom-aktuell zu unterstützen: mehr schreiben - mehr lesen - fördern | ||
| Immer wieder erreichen uns Rückfragen: Wer steht denn eigentlich hinter Euch? Von wem bekommt Ihr Geld? Wie gut könnt Ihr davon leben? Darauf gibt es drei einfache Antworten: 1.: das wissen wir nicht. Aber wir haben Hoffnungen. 2.: von niemand. 3.: gar nicht. Ein bisschen ausführlicher geht es schon. Bei der Beantwortung fangen wir mal mit der letzten Frage an: alle, die bei der anti atom aktuell mitarbeiten, tun das ehrenamtlich... weiter... | |||
| Sebastiens Weggefährtinnen und Weggefährten In Erinnerung an unseren Kameraden, Sebastien, der am Sonntag, den 7.11.2004 während einer Aktion gegen den Transport radioaktiver Abfälle getötet wurde, haben wir den Boulevard Pierre Mendes France nach Cherbourg (in der Nâhe von La Hague und Valognes) umbenannt: Heute setzen wir seinen Kampf fort. | ![]() |
Buchtipp:![]() | Die Kernfrage – Insider berichten über ihre Erfahrungen mit der Kernenergie Eine Reise auf den Spuren des Urans – des Rohstoffs der Kernenergie: Woher kommt unser Atomstrom? Was steckt dahinter? Welche Auswirkungen gibt es und wer ist davon betroffen? Alle, deren Nachbarn, Eltern, Freunde oder Arbeitskollegen noch immer glauben, dass Atomstrom sichere, saubere Energie liefert, sollten Die Kernfrage an sie verschenken/verleihen. Eine schockierende Sammlung menschlicher Erfahrungsberichte und ergänzender Infos über den Weg des Urans von der Mine bis zur Lagerung. Erhältlich über den Buchhandel oder direkt unter |
| 20.12 2009 Zwischenlager-Demo in Ahaus! 300-350 Leute demonstrierten am 20.12.2009 bei Schnee und Eiseskälte Zwischenlager Ahaus!! Die Stimmung auf der Demo war gut - viele kämpferische Reden zeugten davon, dass die Anti-Atom-Bewegung im Aufschwung ist. Aus Bonn, Lüneburg, Gorleben, Morsleben, Biblis, Frankreich und sogar aus Finnland kamen solidarische Grüße und Aufrufe zu einem widerstandsreichen 2010. Ausgestrahlt war mit dem längsten Anti-Atom-Transparent angereist. Janne Björklund vom finnischen Naturschutzverband aus Helsinki war eigens angereist, um über die Pläne von EON zu berichten, in Finnland ein sechstes AKW zu bauen. Dazu steht im finnischen Parlament bis zum Sommer 2010 eine Parlamentsentscheidung an. Fotos... | ![]() |
![]() Noch bis zum 19. Dezember 2009 sammelt die "Morsleben-Kampagne" weltweit Einwendungen gegen die Schließung des Atommüllagers Morsleben nach Plänen des BfS. Vordrucke für Sammeleinwendungen gibt es unter Morsleben – was geht uns das an? weiter... |
![]() | Ökostrom – Einfach gut & sicher! Wechseln Sie den Stromanbieter – Jetzt! Ökostromanbieter die sich für den Atomausstieg und den Ausbau Erneuerbarer Energien einsetzen. Stromtarifrechner |
| 10.12.2009 Biblis-Klage: Defizite im Notkühlsystem von Biblis B nachgewiesen RWE und Atomaufsicht in Erklärungsnot Nach Ansicht des vor Jahren in Biblis B tätigen Prüfingenieurs Wilfried Rindte gibt es in Biblis B erhebliche Mängel im Notkühlsystem. Jahrelang machte er die hessische Atomaufsicht auf die Probleme aufmerksam. Man ließ ihn auflaufen. Schließlich wandte er sich Anfang 2005 an die IPPNW. Diese machte Druck, reichte später Klage beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof ein und schaltete schließlich weitere Experten ein. Ihr Urteil: Die Sicherheitsmängel sind nicht zu tolerieren. Biblis B darf so nicht weiterbetrieben werden. |
| Die Hohe Kunst des Lügens In einem zeitlosen Dokument stellt Ulrich Uffrecht u.a. dar, wie zulässige Strahlendosis und zulässige Grenzwerte sowie Restrisiko zu einer semantischen Lüge werden und Vertreter oder politische Befürworter der Kernenergie-Nutzung lügen ohne die Unwahrheit zu sagen. weiter... Darunter ein Veranstaltungshinweis zu den Lichtbildervorträgen von Ulrich Uffrecht zum Thema Atomstrom. |
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| 08.12.2009 Ahaus: Atommüll aus Duisburg, Jülich und Karlsruhe - erste Atommülltransporte "Anfang 2010" Die Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" und die Münsterländer Anti-Atomkraft-Initiativen gehen davon aus, dass aus den Atommüll-Konditionierungsanlagen Duisburg-Wanheim und Karlsruhe Atommüll nach Ahaus rollen soll. Beide Atomanlagen werden von der GNS betrieben, die auch das Brennelement-Zwischenlager Ahaus federführend betreibt. In einem Interview nannte GNS-Sprecher Michael Köbl "Anfang 2010" als wahrscheinlichen Termin für den ersten Atommülltransport... weiter... | Atom-Tatort Duisburg: Atommüll für Ahaus In Duisburg-Wanheim betreibt die GNS eine bundesweit zentrale Konditionierungsanlage für schwach- und mittelradioaktiven Atommüll. Die Atommüll-Konditionierungsanlage im Duisburger Süden gehört leider zu den "vergessenen" Atomanlagen in Deutschland. Auf kaum einer Karte mit Atomstandorten ist sie verzeichnet, dabei hat sie eine zentrale Bedeutung. Bereits seit mehr als 20 Jahren konditioniert die GNS hier große Teile des schwach- und mittelradioaktiven Atommülls aus den deutschen AKWs... weiter... |
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| immer noch aktuell und empfehlenswert: 20.11.2008 Eine Blüte der Desinformation und des Greenwash erleben wir im Zusammenhang mit Klimawandel und Atomenergie. „Es gibt keine menschengemachte Klimaveränderung“ war eine der vielen Werbeaussagen der PR-Firma Burson Marsteller im Auftrag der Öl- und Kohlekonzerne in den USA. „Wegen der drohenden Klimaveränderung brauchen wir unbedingt mehr Atomkraftwerke“ ist nun die gegensätzliche, neue Werbebotschaft von Burson Marsteller, denn die industriellen Meinungsmacher arbeiten jetzt auch für die Atomkonzerne... |
| Hamburg, 02.12.2009 .ausgestrahlt – Gemeinsam gegen Atomenergie Pressemitteilung Atomkraftgegner setzen Röttgen wegen umstrittener Personalentscheidung unter Druck Briefaktion im Internet gestartet: "Nehmen Sie die Berufung des Atomlobbyisten Hennenhöfer zum Atomaufseher umgehend zurück!" Die Berufung des Atomlobbyisten Gerald Hennenhöfer zum neuen Chef der Abteilung Reaktorsicherheit im Umweltministerium schlägt weiter Wellen. Die bundesweite Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt hat heute eine Briefaktion im Internet gestartet, in der Bundesumweltminister Norbert Röttgen dazu aufgefordert wird, die umstrittene Personalentscheidung umgehend rückgängig zu machen. Auf der Internetseite |
| Achtung, die Polizei versucht wiederholt, zivile Beamte in den Widerstand einzuschleusen, die selbst Straftaten begehen. Mit diesen Methoden soll nicht nur der Anti-Atom-Widerstand ausgespäht, sondern auch kriminalisiert werden. Hier zeigt sich auch, dass mensch die Dokumentation vom Widerstand den Journalistinnen und Journalisten aus unserer Szene überlassen sollte. Jedes Foto, jeder Film (auch von Handys!!!) kann und wird vor Gericht gegen Euch verwendet. ![]() |
| 02.12.2009 Verfassungsbeschwerde erfolgreich BI Umweltschutz: "Polizei wird in die Schranken verwiesen" Das Demonstrationsgeschehen beim Castor-Transport 2001 muss gerichtlich neu aufgearbeitet werden. Castor-Gegner waren mit einer Verfassungsbeschwerde erfolgreich, das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) verweist den Fall zurück an die Gerichte. Stundenlang waren Demonstrationsteilnehmer bei Aljarn von der Polizei festgehalten worden, zum Teil unter demütigenden Umständen und Kilometer weit entfernt von der Castortransportstrecke. Das BVerfG verweist die Polizei deutlich in die Schranken, das Polizeiverhalten war nach Auffassung der obersten Richter rechtswidrig. |
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3. November 2009 Verfassungsschutz NRW provoziert: "Castor-Auseinandersetzungen in Ahaus" Atomkraftgegner: "Atommüll-Lagerung in Ahaus ist politisches Problem" Mit großem Unverständnis reagieren die Münsterländer Anti-Atomkraft-Initiativen auf die Prognose des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes in seinem aktuellen Jahresbericht 2008, dass in Ahaus bei den geplanten Castor-Transporten von La Hague mit "Auseinandersetzungen" zu rechnen sei. Dabei seien "seit Jahren gewalttätige Aktionen von Kernkraftgegnern" zu beobachten. "Noch ist kein einziger neuer Atommülltransport nach Ahaus genehmigt, da versucht der NRW-Verfassungsschutz schon im Vorfeld die Situation zu eskalieren, um unseren bunten und entschlossenen Protest zu kriminalisieren. Atomtransporte nach Ahaus sind aber ein politisches Problem, mit der Landesregierung als treibender Kraft," erklärte Heiner Möllers, der Vorsitzende der Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus"... weiter... |
Prozess gegen einen Anti-Atom-Aktivisten Hintergrund: Wieder einmal wurde bekannt, dass die Polizei versucht zivile Beamte in den Widerstand einzuschleusen, die selbst Straftaten begehen. Mit diesen Methoden soll nicht nur der Anti-Atom-Widerstand ausgespäht, sondern auch kriminalisiert werden. Hier zeigt sich auch, dass mensch die Dokumentation vom Widerstand den Journalistinnen und Journalisten aus unserer Szene überlassen sollte. Jedes Foto, jeder Film (auch von Handys!!!) kann und wird vor Gericht gegen Euch verwendet. Kommt zum Prozess! Unterstützt den Angeklagten! Solidarität ist ein Dauerauftrag! |
2009-10-23, Unfassbar! Neue Bundesregierung plant: Atomexporte sollen wieder staatlich gefördert werden Dringender Aufruf: Bitte unbedingt noch heute protestieren Nicht nur, dass schwarz-gelb die deutschen Atomreaktoren länger laufen lassen will. Im Ausland, vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern, wollen sie sogar den Neubau von Atomkraftwerken fördern. Schwarz-gelb will die Hermes-Umweltleitlinien abschaffen, dies soll im Koalitionsvertrag festgeschrieben werden. Die Leitlinien verbieten bisher, dass Atomexporte durch staatliche Hermesbürgschaften gefördert werden. Der Atomindustrie hat das nie geschmeckt, denn sie braucht alle Subventionen, die sie kriegen kann. Dass sie damit zur globalen Unsicherheit beiträgt, ist ihr egal. |
| Hessische Atomaufsicht hat Glaubwürdigkeit verspielt Ministerium täuscht, trickst und belügt den Hessischen Verwaltungsgerichtshof IPPNW-Presseinformation vom 21. Oktober 2009 Im Rahmen der Klage auf Stilllegung des Atomkraftwerks Biblis B hat die hessische Atomaufsicht nach Auffassung der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW nun endgültig ihre Glaubwürdigkeit verspielt. "Das hessische Umweltministerium legte beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof mit ihrer Klageerwiderung einen bemerkenswert unsachlichen Schriftsatz vor. Ganz offensichtlich kann sie unserer Klagebegründung weder in rechtlicher noch in technischer Hinsicht überzeugend entgegentreten", so IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz. "Mit Stil und Inhalt der Klageerwiderung hat sich das hessische Umweltministerium als ernstzunehmende Partei in diesem Rechtsstreit disqualifiziert. Das könnte die Wende in diesem Verfahren bedeuten. Die Antwort unserer Anwältin vom 13. Oktober dürfte das Gericht nun endgültig davon überzeugen, dass Biblis B stillgelegt werden muss." "Täuschen, tricksen und lügen" sind laut Paulitz die Stilmittel, mit denen die Aufsichtsbeamten... weiter |
| Präventive polizeiliche Überwachung einer Antiatom-Aktivistin war rechtswidrig! November 2006, vor dem Castortransport nach Gorleben. Zwei Wochen lang folgten die Beamten verschiedener MEK-Einheiten (Mobiles Einsatz Kommando) der Lüneburger Kletteraktivistin Cécile Lecomte rund um die Uhr auf Schritt und Tritt. Ob sie mit dem Ein- oder Zweirad zur Arbeit fuhr oder ob sie auf einer Demonstration einen Redebeitrag hielt, wurde sorgfältig von den Beamten protokolliert. Ihr Umfeld wurde ebenfalls ausspioniert: Wen sie besuchte, mit wem sie sich unterhielt... Dabei ging es der Polizei nicht um die Aufdeckung schwerer Straftaten. Es handelte sich viel mehr um eine reine präventive polizeiliche Observation mit dem verdeckten Einsatz von „besonderen technischen Mitteln“ nach dem Sicherheits- und Ordnungsgesetzt (SOG). Die Polizei fürchtete die fantasievollen (Kletter)aktionen vom Eichhörnchen, wie der Spitzname der Aktivistin lautet, am Tag X wenn der Castor über Lüneburg fährt. Zwei Jahre nach dem Vorfall wurde nun die Maßnahme für rechtswidrig erklärt und die Daten aus den Polizeiakten endlich gelöscht... weiter |
| 26.08.2009 Uranmüllzug von Gronau nach Russland startete am 26. August 2009 um 23.08 Uhr! Der Zug hatte 22 Atommüll-Waggons. [weiter...] | ![]() |
| 21.08.2009 Verwaltungsgericht Münster stärkt Demo-Rechte Das Verwaltungsgericht Münster hat heute die polizeiliche Videobeobachtung einer Demonstration im Juni 2008 gegen Urantransporte für rechtswidrig erklärt. Schon die "bloße Aufnahme" des Demogeschehens sei ein rechtswidriger Grundrechtseingriff. Das gelte auch, wenn die Polizei-Kamera die Bilder - ohne Speicherung - "nur" auf einen Monitor übertrage, erklärte die Richterin in der mündlichen Verhandlung. Die Anti-Atom-Initiativen im Münsterland sind über das Urteil sehr erfreut, weil es die Rechte von Demonstrationsanmeldern und Versammlungsteilnehmern gegenüber der Polizei klar stärkt.... Eine ausführlichere Stellungnahme zum Prozess: |
![]() | Mit einer eigenen Version des aktuellen eine Kampagne gegen sogenanntes Greenwashing durch Atomkonzerne. Dabei nutzen Unternehmen Werbung und Marketing, um sich ein grünes Image-Mäntelchen umzuhängen... [ | |
| Eine weitere Version des "Originalspots" mit ergänzendem Text: | ||
![]() Angriff auf die Gemeinnützigkeit der Bürgerinitiative “Wir werden uns wehren, juristisch und politisch” Die Gemeinnützigkeit der Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) Lüchow-Dannenberg wird angegriffen. Das Finanzamt Lüchow unterstellt, die Besetzung des “Schwarzbaus Gorleben” am 29.Mai gehe auf das Konto der BI. Nachdem bekannt wurde, dass unter der Etikette “Erkundung” rund die Hälfte der 1,51 Mrd. Euro im sogenannten Erkundungsbergwerk bereits in dessen Ausbau als Atommülldeponie geflossen waren, hatte die BI zu einer Kundgebung unter dem ironischen Motto “Die Einebnung des Schwarzbau-Endlagers im Wendland in die Wege leiten” aufgerufen... [ |
| Offener Brief der Familie Bischoff aus Wolfenbüttel an Herrn Wulf An den Ministerpräsidenten des Landes Niedersachsen Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, in wenigen Tagen, am 8. August, werden Sie unser wunderschönes Wolfenbüttel besuchen, um die Landesmusikakademie offiziell einzuweihen. Durch die Landesakademie an sich, aber auch durch die wirklich gelungene Architektur, wird Wolfenbüttel als Kulturstadt weiter aufgewertet. Wolfenbüttel ist jedoch nicht nur eine Kulturstadt. Wolfenbüttel liegt inmitten atomarer Entsorgungseinrichtungen:
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| Offener Brief an Sigmar Gabriel Gabriel k(n)eift! - Der Tag der offenen Tür und des geschlossenen Dialoges am 6.6.2009 Das war ja mal wieder eine schöne Eröffnungsrede vor fast eigenem Publikum. Fleißig und intelligent seien sie, die Mitarbeiter des BfS. Politisch ausgesucht sei Gorleben, wegen Zonenrandlage und nicht nach geologisch-wissenschaftlichen Kriterien. Die ASSE sei natürlich ein Skandal, ... Und man lege Wert auf Dialog und Transparenz, weil das in der Vergangenheit das schwerwiegendste Versäumnis war. Und kritische Wissenschaftler bräuchte man auch - und die Bürgerinitiativen. Wir von der BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg waren ja extra aus dem Wendland angereist und freundlich von Ihrem Präsidenten Wolfram König öffentlich begrüßt worden. Auch war uns in Aussicht gestellt worden, Ihnen auf dem Podium submisses kurze Fragen stellen zu dürfen. Dazu kam es leider nicht. weiter: |
| 09.06.2009 Voller Gerichtssaal beim Prozess gegen 21 AtomkraftgegnerInnen Staatsanwaltschaft fordert geringe Geldstrafen und die Atomkonzerne RTE und EDF hoher Schadenersatz. Die Strommasbesetzung, unmittelbar nach dem Erlass der Baugenehmigung für den EPR-Reaktor in Flamanville und wenige Tage vor den Präsidentschaftwahlen von April 2007, sollte die Entschlossenheit und die Kreativität der französichen Antiatombewegung zeigen. Der Widerstand gegen den Bau der um den Strom vom EPR abzuleiten notwendig gewordene Hochspannungsleitung ist ein Symbol vom Widerstand, viele Stadträte haben Verfügungen und Beschlüsse gegen diesen Bau verabschiedet, diese werden jedoch von den EntscheidungsträgerInnen in Paris ignoriert. Diesen Kontext erläuterten die vier Angelklagten und ihr Anwalt vor Gericht. Insbesondere die totalitäre vorgehensweise der Regierung wurde angeprangert. Die Bevölkerung darf nicht mitbestimmen, über zahlreiche Aspekte der Atompolitik darf schlicht nicht diskutiert werden, weil die Informationen als « Militärgeheimnis » eingestuft sind. [weiter...] |
| Freispruch: Protest oberhalb der Schiene ist freie Meinungsäußerung Hauptverhandlung in Sache luftiger Protest gegen Atomtransport Am 4. Juni 2009 wurde vor dem Steinfurter Amtsgericht gegen eine Umweltaktivistin verhandlet. Am 16. Januar 2008 konnte Cécile Lecomte durch eine spektakuläre Kletteraktion oberhalb der Bahnlinie bei Steinfurt (NRW) auf den gefährlichen Export von Atommüll nach Russland aufmerksam machen. Die Staatsanwaltschaft forderte eine Verurteilung wegen Nötigung. Das Gericht lehnte diese jedoch ab und sprach die Aktivistin frei. Der Amtsrichter sah als erwiesen, dass die Polizei den Zug angehalten hatte und die Angeklagte somit niemanden genötigt habe. Zumal sie außerhalb des Lichtraums der Bahnanlage demonstriert habe. " Fantasie ist eine Waffe, ich freue mich, dass die Legitimität solcher Aktionen in der dritten Dimension als freie Meinungsäußerung anerkannt wurde" erklärte die Cécile Lecomte nach der Verhandlung. Im Plädoyer hatte die Kletterin ihre Beweggründe erläutert: Sie habe die Öffentlichkeit auf diese geheimen Atomtransporte und auf die Gefahren, die sie mit sich bringen, hinweisen wollen. [weiter...] |
| Gronau, 29.04.2009 Neue Sitten der Staatsdiener in Gronau Am 29. April 2009 - ein Tag, nachdem zum dritten Mal ein Uranmülltransport aus Gronau durch eine Kletteraktivistin gestoppt wurde - rief die Polizei bei einem Mitglied des AKU Gronau an und wies darauf hin, dass die Staatsanwaltschaft endlich die Anmeldung der Sonntagsspaziergänge als Demonstration haben will. Falls es Sonntag (03.05.2009) keine Anmeldung gibt, gibt’s Strafanzeigen... Meldung vom Sonntagsspaziergang: Am Sonntag haben die Staatsdiener lediglich in einiger Entfernung in den Autos sitzend den "unangemeldeten Sonntagsspaziergang" beobachtet - also alles nur Schall und Rauch? Oder kommt die Strafanzeige postwendend? |
| Münster, 27./28.04.2009 Uranmülltransport zum dritten Mal durch Kletteraktivistin gestoppt Der mit ca. 1250 t abgereicherter Uranmüll geladener Zug musste in der Nacht zum 28. April eine ca. 2 stündige Zwangspause einlegen. Cécile Lecomte seilte sich erneut über die Bahnschiene bei Münster ab. In der Nacht vom 27. zum 28. April 2009, einem Tag nach dem Tschernobyl-Jahrestag, führte die Urenco einen Uranmüll-Transport von der Urananreicherungsanlage nach Russland durch. Die Urenco denkt dabei nicht eine Sekunde daran, die Öffentlichkeit über die Durchfahrt von diesem gefährlichen Atomzug zu informieren. Im Gegenteil: Auf Grund von Protestaktionen durch AtomkraftgegnerInnen in der Vergangenheit hat die Urenco ihr Fahrplan geändert: Abfahrt an einem Montag statt am Mittwoch, Durchfahrt am späten Abend, damit die Öffentlichkeit so wenig wie möglich über diesen Transport mitkriegt. weiter |
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Belene, 25.04.2009 Erdbeben in Nordbulgarien - NRO fordern RWE zum sofortigen Ausstieg aus Belene auf Am Abend des 25. April wurde die Region um das geplante Atomkraftwerk Belene von einem Erdbeben in Höhe von 5,3 auf der Richterskala heimgesucht. Laut einem Bericht der Sofia Nachrichtenagentur brach in vielen Orten Panik aus. In den Städten Nikopol und Svistov, die nur wenige Kilometer von dem Standort des geplanten Atomkraftwerks entfernt liegen, verließen die Menschen ihre Häuser und verharrten über eine Stunde im Freien. Das Epizentrum des Bebens lag in der Vrancea Region in Rumänien. Von hier ging auch das große Erdbeben 1977 aus, bei dem in Svistov über 120 Menschen umkamen und rund 2/3 der Gebäude der Stadt beschädigt wurden. weiter |
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Münster, 25.04.2009 Atomkraftgegner fordern in Münster den Atomausstieg! Am heutigen Samstag demonstrierten rund 1000 AtomkraftgegnerInnen in der Innenstadt von Münster für den sofortigen Atomausstieg. Die größte Anti-Atom-Demo in Nordrhein-Westfalen seit 2005 stand unter dem Motto „Tschernobyl mahnt: Keine Renaissance der Atomenergie – Atomanlagen sofort stilllegen“. Angereist waren TeilnehmerInnen aus ganz NRW, aus Niedersachsen und aus den benachbarten Niederlanden. Konkreter Anlass war der 23. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Der lange, bunte Demonstrationszug und die europäische Beteiligung belegen, dass der Protest gegen den von Energiekonzernen und CDU/FDP propagierten „Ausstieg aus dem Ausstieg“ deutlich wächst. Auch im Münsterland sind immer mehr Menschen besorgt, dass der vereinbarte Atomausstieg gekippt werden soll. Die heutige Demonstration ist deshalb nicht der Endpunkt der Proteste, sondern der Auftakt für weitere große Anti-Atom-Demonstrationen in den nächsten Monaten. weiter |
| NUKING THE CLIMATE STRAHLENDES KLIMA ![]() | Hole den Film in deine Stadt Film on Tour. Der Film "Uranium - is it a country?" dient keinen kommerziellen Zwecken, sondern soll möglichst vielen Menschen zugänglich gemacht werden. Dafür geht er auf Tour und wird an ganz unterschiedlichen Orten in Europa und Australien gezeigt. Organisiert wird diese Tour von Menschen, die bereit sind, eine Filmpatenschaft für einen Abend zu übernehmen. Die FilmpatInnen bekommen unentgeltlich den Film auf DVD sowie Werbematerial in Form von Flyern und Postern. (Anm.: Eine Spende für Versand- und Herstellungskosten wäre nett!) Die Vorführungsorte werden von den FilmpatInnen selbst bestimmt. Der Film kann zum Beispiel in der Kneipe um die Ecke, an Schulen/Unis, in Jugendclubs oder im heimischen Wohnzimmer gezeigt werden... Willst du den Film in deine Stadt holen? Weitere Informationen zum Projekt auf: |
![]() | Deutschland, 03.04.2009 RWE-Agentur will Protest gegen Atomstrom verbieten! Die Aktionswoche gegen die geplante Beteiligung am Bau des AKW Belene (Bulgarien) hat RWE gereizt. Nun droht die RWE-Werbeagentur Jung v. Matt mit Strafanzeige und Schadenersatzforderungen, wenn die Persiflage der RWE-Werbung für ´ProKlima-Strom´ weiter verwendet wird. Doch wir lassen uns keinen Maulkorb verpassen! Wir wollen auch künftig nicht erst lange abwägen, ob uns vielleicht ein Konzern mit rechtlichen Folgen drohen könnte. Die RWE-Agentur hat die Rechnung ohne das Internet gemacht; dort gibt es den so genannten Streisand-Effekt: Der Versuch, Informationen zu verbieten, führt zu ihrer noch stärkeren Verbreitung. Hilf mit, die Drohung ins Leere laufen zu lassen, indem die angegriffene Grafik möglichst große Verbreitung findet. Mehr Informationen und die Grafik zum Download: |
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26. April bis 16. Juni 2009 internationaler Friedensmarsch für eine Zukunft ohne Atomkraft von Genf nach Brüssel Aufruf: "Wie du helfen kannst": flyer-friedensmarsch-2009.pdf (pdf-61 KB) |
| Urantransport: (Atom)polizei handelte rechtswidrig gegen Kletteraktivistin Baumklettern gefährdet den Atomstaat / Atomstaat gefährdet Menschenrechte Am 26.03.2009 wurde die Klage der Kletteraktivistin Cécile Lecomte vor dem Verwaltungsgericht Köln verhandelt. Am 17.01.2008 protestierte sie bei Steinfurt/ Metelen (NRW) in luftiger Höhe über der Bahnschiene gegen den Export von Atommüll durch die Urenco ins Ausland. Nach der 6-stündigen Kletteraktion wurde sie gegen 1:15 Uhr morgens von der Polizei in Gewahrsam genommen und erst gegen 5:30 Uhr entlassen. ![]() Kontakt und weitere Informationen: | | ||
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2. - 8. März 2009 Montag-Sonntag bundesweit Belene/RWE Aktionswoche |
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26. April 2009 Weissrussland Aufruf zu Aktionen gegen den Bau von Atomkraftwerken in Weissrussland. Gedenktag an Tschernobyl-Katastrophe. 2009-04-26_aufruf-weissrussland.pdf [63 KB] |
| Bundestag entlastet Konzerne von Atomstromkosten Mehr als 3.100 Protestmails in 50 Stunden Zum Beschluss des Bundestages, das Atomgesetz zu ändern, erklärte Jochen Stay von der Mitmachkampagne .ausgestrahlt - gemeinsam gegen Atomenergie:
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| 2009-01-22, 12:42 Uhr: AKU-Gronau berichtet in einer Kurzinfo: Urantransport im Münsterland erneut aufgedeckt! ![]() |
| Deutschlands atomare Zukunft |
| Sonntag, 9.11.2008 - 18:45 Uhr: Cécile wurde aus dem Spezialgefängnis in Braunschweig, Friedrich-Voigtländer-Str. entlassen. Solidarität mit Cécile ! Wir fordern die sofortige Freilassung von Cécile ! ROBIN WOOD-Aktivistin für mehrere Tage in Haft genommen Umweltaktivistin weiter in Vorbeugehaft Die Gewahrsamstelle JVA-Braunschweig ist unter 0531-4763048 erreichbar und freut sich über Anrufe, Anfragen und Proteste! |
im Frühtau | ||
„Weil wir es satt haben weil wir all das satt haben, haben wir heute im Frühtau unsere Wut an die Atomtransportstrecken getragen. Mit Brandanschlägen und Hakenkrallen haben wir heute Nacht an den Eisenbahnstrecken: Paris-Strasbourg, Paris-Lille, Paris-Rhone-Alpes, Paris-Bourgogne, Ludwigshafen-Mainz, Kassel-Ruhrgebiet, Ruhrgebiet-Hannover, Bremen-Hamburg und mehreren Strecken im Raum Berlin, Zeichen unseres Widerstandes gesetzt. |
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| Atomforum kapern! Die neue Werbekampagne des Deutschen Atomforums verspricht Energiewissen und Antworten auf Zukunftsfragen. Kapern wir das hier fast alle Fragen aus dem aktuellen Forum des Atomforum |
| Hamburg, den 01.10.2008 Das mit den bundesweiten Durchsuchungen von über 40 Wohnungen und Projekten am 9. Mai 2007 bekannt gewordene §129a-Verfahren (Bildung einer terroristischen Vereinigung) ist am 24. September 2008 eingestellt worden. 129a-erklaerung20081001.htm einiger Betroffene des nun eingestellten §129(a)-Verfahrens |
| 2008-08-23: Lüneburg Atomkraftgegnerin festgenommen
Die junge Französin hatte beschloßen, die Haft nicht freiwillig anzutreten und sich verhaften zu lassen, um ihren Protest gegen die Atomkraft und die politische Verfolgung von AtomkraftgegnerInnen ein mal mehr zu verdeutlichen. In einem Zahlreiche Menschen und Organisationen haben sich mit ihr solidarisch erklärt, und Beschwerden an das Gericht und an das Gefängnis verschickt.. Der Preis der Unfreiheit: |
| Unter dem Motto „WIDERSTAND MACHT AUSSICHTEN“ fand vom 5. - 7 September 2008 die diesjährige Herbstkonferenz der Anti-AKW-Bewegung in Braunschweig statt. |
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Du warst beim G8 in Heiligendamm? Du hast Post von der Polizei oder Staatsanwaltschaft bekommen? Nimm auf jeden Fall Kontakt zum Legal/Team Ermittlungsausschuss oder Roter Hilfe auf. [Flyer mit gleichem Text als PDF 39 KB hier] Adressen unter: |
| Der Jahresbericht 2007 des Bundesamtes für Strahlenschutz wurde am 19.08.2008 veröffentlicht: |
| 2008-08-19: Lüneburg 1 Tag Erzwingungshaft für 5 Euro Bußgeld – Solidarität ist gefragt Eine Lüneburger Aktivistin wurde wegen einem Spaziergang in Oktober 2006 bei Metzingen zu 5 Euro Bußgeld verurteilt. Sie weigert sich zu bezahlen, so dass das Gericht 1 Tag Erzwingungshaft angeordnet hat. Da fragt man sich wo die Verhältnismäßigkeit geblieben ist. Repression muss sein. Gehorsam kann man nicht erzwingen, so die betroffene Aktivistin. Eine Bezahlung des Bußgeldes kommt für sie nicht in Frage. Freiwillig wird sie auch nicht in Haft gehen. Aktuell: Ladung zum Haftantritt und zwar in der JVA Vechta, Abteilung Hildesheim, 160 Km entfernt von Lüneburg. |
![]() (c) aaa-West | 2008-07-14: Steinfurt Luftiger Protest gegen Urantransporte ist nicht strafbar Amtsgericht Steinfurt lehnt Strafantrag der Staatsanwaltschaft ab Am 16. Januar 2008 sorgte die spektakuläre Kletteraktion einer Atomkraftgegnerin bei Steinfurt (NRW) für großes Aufsehen [mehr]. 6 Stunden lang, hing die Atomkraftgegnerin oberhalb der Bahnlinie, aus Protest gegen den Export von Atommüll von der UAA Gronau nach Russland... Unmittelbar nach der Aktion, nahm die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen die Betroffene auf... Das Amtsgericht lehnte am 5. Juni den Antrag der Staatsanwaltschaft auf Erlass eines Strafbefehls wegen Nötigung ab. Das Amtsgericht sah als erwiesen, dass die Atomkraftgegnerin keine Gewalt angewendet habe. Es wurde nichts beschädigt und der Zug hätte ohne Berührung der Atomkraftgegnerin unter ihr her fahren können. Er kam nur auf Grund bloßen subjektiven Gefahrenverdachts seitens der Polizei zum Stehen.... [mehr] |
| 2008-07-09: Hannover Protest gegen Probe-Castor: Politisches Engagement wird bestraft! Gerichtsverhandlung in Hannover Am 9.7.2008 wurde eine Lüneburger Atomkraftgegnerin für eine luftige Protestaktion gegen einen Probecastortransport in das Zwischenlager Gorleben verurteilt. Nicht die Aktion sondern ihre scharfe Kritik am Atomstaat war die Grundlage für 250 EUR Bußgeld... [mehr] |
| Aktionsbündnis Atommüll-Lager Obrigheim In Obrigheim soll ein neues Atommüll-Zwischen-Lager gebaut werden. Die Genehmigungsunterlagen liegen bis zum 4. Juli im Obrigheimer Rathaus für jedeN zur Einsicht aus. Sie können auch im Internet eingesehen werden unter: Einwendungen zum Genehmigungsverfahren bis 4. Juli 2008 möglich... |
| 2008-06-23: Finnland Einsprüche gegen UVP des weltweit ersten Atommüllendlagers für Brennstäbe Die finnische Anti-Atom Bewegung ruft dazu auf, Protestbriefe gegen die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für das geplante Endlager in Olkiluoto zu senden. Die Aktivisten benötigen dringend Kommentare aus ganz Europa zu dem geplanten Atommüllendlager für hochaktive Abfälle. In Olkiluoto baut der Konzern Posiva zur Zeit das erste Enlager der Welt für abgebrannte Brennstäbe. Laut Plan soll es 2020 in Betrieb genommen werden. Finnische Anti-Atomaktivisten rufen auf, bis zum 25.07.2008 Kommentare gegen die UVP der Erweiterung des Atommüllendlagers zu schreiben! ... [contranetz.de/atom/news/newsanzeige.php?newsid=7549&id=50] |
| 2008-06-17: Münster Atomkraftgegner klagen gegen Polizei: Filmaufnahmen bei Anti-Atom-Demo waren rechtswidrig! Atomkraftgegner haben beim Verwaltungsgericht Münster Klage gegen die Münsteraner Polizei eingereicht. Diese hatte bei der völlig friedlichen Anti-Atom-Demonstration am 5. Juni aus Anlass des jüngsten Uranmülltransports von Gronau nach Russland die Demonstranten auf dem gesamten Demonstrationsweg von einem Kamerawagen aus frontal gefilmt... [mehr] |
![]() | 2008-06-04: Gronau-Russland / Steinfurt-Borghorst Erneut Luft-Blockade eines Uran-Transportes Urantransport von Gronau nach Russland stand 77 Minuten still. Französische Aktivistin seilte sich erneut vor dem Zug ab. Pressemitteilung Fotos |
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April 2008 Lüneburg: Freiheitsentziehung rechtswidrig Unbelehrbarer Atomstaat trifft auf uneinsichtige und unbelehrbare Anti-Atom-Aktivistin Im September 2007 wurde zu Testzwecken ein leerer CASTOR-Behälter ins Wendland transportiert. Kurz hinter Lüneburg in Höhe Tiergarten wurde der Zug durch eine spektakuläre Aktion gestoppt: Eine Aktivistin kletterte über den Schienen und seilte sich auf den stehenden Behälter ab. Die Weiterfahrt verzögerte sich um ca. zwei Stunden. Nach der Räumung durch Spezialkräfte der Bundespolizei wurde die Kletterin mehrere Stunden von der Polizei festgehalten. Diese Ingewahrsamnahme wurde nun auf Bestreben der Betroffenen vom Amtsgericht Lüneburg für von Anfang an rechtswidrig erklärt (Aktenzeichen NZS 101 XIV 60 L). weiter |
| Unser Freund und Genosse Joachim Täubler ist für uns vollkommen unerwartet am Dienstag, den 1. April 2008 gestorben. | ![]() |
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25. März 2008 Frankreich: Stéphane Lhomme, Sprecher des Anti-Atom-Bündnisses Sortir du nucléaire wurde am 25.03.2008 erneut durch den Geheimdienst DST festgenommen, mittlerweile ist er wieder frei. Stéphane Lhomme soll gegen das „Militärgeheimnis“ verstoßen haben, da bei einer Durchsuchung unter anderem ein als vertraulich eingestuftes Dokument über die Sicherheit des ERP-Reaktors beschlagnahmt wurde. Das geheime Dokument zeigt unter anderem, dass der EPR dem gezielten Absturz eines Flugzeugs nicht standhalten würde. Hintergrund incl. Kopie des Dokumentes: verhaftung_fr_20060516.html Sortir du nucléaire: |
| Hausdurchsuchung am Dienstag, den 18.03.2008 im “autonomen Aktions- und Kommunikationszentrum Alhambra” in Oldenburg. StaatsdienerInnen beschlagnahmten aus fadenscheinlichem Grund Computer und Server. | ![]() |
| Uranmülltransport für 7 Stunden gestoppt!! Luft-Akrobatik gegen Atomtransporte Es war Nacht. Der Wald war dunkel und die Stimmung gespenstisch. Der Mond schien, etwas bewegte sich in einem Baumwipfel an der Bahnstrecke zwischen Gronau und Münster. Denn es war kein gewöhnlicher Tag - zumindest nicht für die, die sich versprochen hatten, Urenco mit einer eindeutigen Botschaft im neuen Jahr zu begrüßen: "no pasaran; er kommt nicht durch". Kaum war der mit Uranmüll beladener Zug aus Gronau los gefahren, als er auf offener Strecke kurz vor dem Bahnhof Metelen gegen 19:30 Uhr zum Stehen kam. Was war der Grund dafür?... Text und Fotos: hier siehe auch: |
| Bremen, den 17.05.2007 und 10.01.2008 Stellungnahme der Meßstelle für Arbeits- und Umweltschutz e.V. zu den Durchsuchungen ihrer Geschäftsräume, aus Anlaß der Verfolgung von KritikerInnen des G8-Gipfels. Stellungsnahme - 17.05.2007 Erklärung - 10.01.2008 |
| Konzeptpapier des BMU (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit) Den Endlagerkonsens realisieren
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| Der Angriff der Atome Der Klimawandel bietet der Atomindustrie neue Möglichkeiten der Vermarktung Das Stichwort Klimawandel ist derzeit in aller Munde. Da wollen auch die Oberhäupter der acht führenden Industrienationen dem Rest der Welt in nichts nachstehen. Über die Halbierung des CO2-Austoßes bis 2050 seien sich die G-8-Staaten einig, hieß es aus Heiligendamm, und demnach sei ein gewaltiger Durchbruch gelungen. Doch wie die Umsetzung genau aussehen soll, ist mehr als fraglich. Befürworter nuklearer Energiegewinnung wittern jetzt ihre Chance, das mehr als angekratzte Image des Atomreaktors wieder auf Hochglanz zu bringen... |
| Das Märchen vom CO2-freien Atomstrom Atomstrom hat die Atmosphäre schon immer mit Kohlendioxid belastet. Für Abbau und Aufbereitung des Uranerzes und die Anreichung des spaltbaren Isotops im gewonnen Metall braucht man Dieselkraftstoff und Elektrizität, früher weniger, heute zunehmend mehr... |
| Lüneburg, den 05.09.2007 Probecastor: Luftiger Protest in Lüneburg Am 5. September fuhr ein Castor-Transport nach Gorleben. Es handelte sich um keinen gewöhnlichen Transport, sondern um einen Probe-Transport mit einem neuen Behältertyp. Der Transport wurde von kreativen Protestaktionen begleitet. Bei Lüneburg seilte sich eine Aktivistin auf das Dach vom Castor-Behälter ab. Rund 15 weitere DemonstrantInnen setzten sich darauf hin spontan auf die Schiene. weiter |
| Bonn, den 16.08.2007 Hausdurchsuchung wegen Einladung zu G8-Gipfel bei einem Atomkraftgegner der AntiAtom-Gruppe Bonn. |
![]() | Wut und Trauer nach Mord an russischem Atomkraftgegner Mahnwache vor der Urananreicherungsanlage - UAA Gronau |