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Nov. 2011 | X Für Samstag, den 26.11.2011 ist eine große anti-Atom-Demonstration in Dannenberg geplant. Bei früheren Castor-Kampagnen hieß so etwas "Auftakt-Demo". So heißt es diesmal ausdrücklich nicht. Aber möglicherweise hat aus früheren Jahren die eine oder der andere noch im Kopf: "ach, ich fahre mal zur Demo, und anschließend schau ich, was es noch zu tun gibt." All die könnten diesmal eine unschöne Überraschung erleben: Im Lauf der Serie von Transporten hat die Polizei die Abläufe mehrfach geändert. So ist der Termin der Abfahrt immer weiter nach vorn verschoben worden. Diesmal liegt der Abfahrtszeitpunkt auf Donnerstag mittag. Im schlechtesten Fall, wenn also nichts und niemand dazwischen kommt, kann der Zug bereits am Freitagnachmittag in Lüneburg einrollen... [mehr] |
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| 219 |
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S.-Okt. 2011 | und oder: gewaltfrei? militant Der anti-Atom-Bewegung haftet ein Ruf an: die Zuschreibungen reichen von unappetitlichem Pack über Chaoten bis zu blindwütigen Haudraufs. Das trägt dazu bei, dass sehr viele Menschen erst einmal vorsichtigen Abstand halten, auch wenn sie das Anliegen eigentlich teilen. Auf der anderen Seite geht aber auch eine gewisse Faszination davon aus, dass "es abgeht, wenn der Castor kommt" - seien diese Vorstellungen nun berechtigt oder nicht. Was überhaupt dran ist an diesen Bildern im Kopf, wie viel oder wie wenig die Realität in Einklang steht mit wirklichem Protest- und Widerstandsgeschehen, das werden nur die feststellen können, die sich das einfach selbst anschauen, die hingehen zu den Aktionen an der Asse, in Grafenrheinfeld, Grohnde, Gronau oder eben im Wendland... [mehr] |
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| 217-218 |
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Juli-Aug.2011 | ja - wir stören „ihr müsst doch jetzt glücklich sein.“ Wer von denen, die sich in den vergangenen Jahren als Atomkraftgegnerinnen oder -gegner bekannt haben, hat in den letzten Wochen diesen Satz nicht gehört? Na? Wahrscheinlich niemand. Es ist der Politik gelungen, eine Botschaft rüberzubringen – soviel müssen wir neidvoll anerkennen. „Deutschland hat aus Fukushima die Konsequenz gezogen und ist ausgestiegen.“ Sind wir glücklich? Es ist selten, dass „soziale Bewegung“ sich derart einig ist: Nein. Mit dem, was als Atom-Ausstieg präsentiert wird, sind wir nicht einverstanden. Die Konsequenz aus Fukushima wäre eine andere. Das sagen durch die Bank alle, die mit diesem Thema näher befasst sind. Die Betrachtungsweisen mögen sich unterscheiden, die Schwerpunkte der Kritik mal hier, mal dort liegen, im Kern heißt es bei allen: wir müssen weitermachen!... [mehr] |
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| 216 |
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Mai-Juni 2011 | Ethik-Kommission / Endlager-Dialog Selbst dieses Ohrfeigengesicht aus München erklärt derzeit in die Kameras, dass die Politik der CSU in diesen Tagen nur glaubwürdig sein kann, wenn ganz entschieden und wirklich so bald wie möglich ausgestiegen wird. Alle - na ja, praktisch alle - sind nach Fukushima für den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie. Dieses öffentlich abgelegte Glaubensbekenntnis wird offensichtlich angesehen als eine unverzichtbare Voraussetzung dafür, bei dem großen Wettstreit mitmachen zu dürfen, in dem definiert wird, was das Wort "sofort" bedeutet... [mehr] |
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| 215 |
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Apr. 2011 | Fukushima Darauf waren wir auch nicht eingestellt. Seit Jahren sagen wir zwar, dass jederzeit das eintreten kann, was zur Zeit auf der Hauptinsel Japans passiert. Gehofft haben wir aber, dass die Vernunft siegt, bevor sich die Mahnungen bewahrheiten. Als die ersten Wasserstoffexplosionen im Internet zu sehen waren, hat auch uns das Geschehen in seinen Bann gezogen. Kommt es zu einem finalen blow-out? Gibt es ein sichtbares Ereignis, das uns das Ausmaß der Katastrophe vor Augen führt? .... [mehr] |
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| 213-214 |
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Feb. 2011 | die wilde Mischung machts So viele Menschen! So viele Menschen, die ebenso viele Geschichten mit nach Hause bringen! Wir würden gerne alle zu Wort kommen lassen, aber dann würde aus dieser Dokumentation ein dickes Buch. Statt dessen haben wir sorgfältig alles zusammengetragen, was wir in Erfahrung bringen konnten über den Castor 2010, und lassen in diesem Heft eine allwissende Erzählerin darüber Tagebuch führen. Nein - bei solch wunderbarem Chaos reicht kein Tagebuch. Die Chronologie ist eher: ein Minuten-Buch. |
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2010 | ||||
| 212 |
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Okt. 2010 | genug ist genug! "Die Herren machen das selber, daß ihnen der arme Mann feyndt wird. Die Ursache des Aufruhrs wollen sie nicht wegtun. Wie kann es die Länge gut werden? So ich das sage, muß ich aufrührisch sein! Wohlhin!" Thomas Münzer, 1525 .... [mehr] |
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| 211 |
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Sept. 2010 | green new deal Elf Monate hat die Regierung darüber gebrütet, wie ihre energiepolitschen Vorstellungen eigentlich aussehen. Das hätte sie gar nicht gemusst. Die Konzerne hätten ihr das auch gleich sagen können. Nun also sind sie zu einem Ergebnis gekommen, und die Wut ist groß und berechtigt. Mit welchem Recht sich diejenigen, die jetzt ihre atomkritische Empörung in die Mikrophone sprechen, zu Wortführern eines angekündigten Widerstands gegen diese Pläne machen, steht auf einem anderen Blatt.... [mehr] |
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| 210 |
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Aug. 2010 | (Un-) Ruhe-Tag zumindest in den Redaktionsräumen scheint es so, als würden sich die Prognosen für einen "Heißen Sommer und Herbst" bewahrheiten. Heimlich haben wir bei der Arbeit an dieser Ausgabe auf den Hausmeister gewartet, der mit seiner Klingel das Signal für Hitzefrei gibt. Gekommen ist er nicht. In diesem Heft schauen wir uns an, in welcher Weise in diesen Wochen der Wille zur Stilllegung von Atomanlagen zum Ausdruck gebracht wird, und auch, welche Pläne für die kommenden Monate entwickelt werden. Wie es aussieht, gibt es an allen Ecken reichlich Gelegenheit dazu. Manchmal, so kommt es uns vor, wird dabei ein bisschen viel appelliert... [mehr] |
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| 209 |
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Juli 2010 | no nukes jajaja, die Zeit ist denkbar knapp, das ist uns bewusst! Am 28. Juni erscheint diese Ausgabe, und zwei Tage später ist die Wahl! Wir nutzen die Gelegenheit trotzdem, um auch unsererseits noch mal einen ins Spiel zu bringen, der sich selbst - in unseren Augen höchst qualifi ziert - beworben hat um das Amt des Bundespräsidenten. Der Kabarettist Georg Schramm schlüpft immer wieder in die Rolle des Lothar Dombrowski, um in gerechtem Zorn die Dinge beim Namen zu nennen. Zu den unterschiedlichsten Anlässen malt der sich aus, was er sagen würde, wenn er die Rede zu halten hätte. Diesem Meister der ungehaltenen Rede nimmt man und frau die Verzweiflung ab, die einen Menschen packen muss, der Zusammenhänge sieht und dabei wahrnimmt, wieviele Leute "in der Mitte der Gesellschaft" davon ungerührt einem Alltag nachgehen, den sie für normal halten. Und trotzdem hält er an dem Versuch fest, aufzuklären. Sagenhaft! Als ob er einer von uns wäre! Kann den nicht noch schnell jemand in der Bundesversammlung vorschlagen? ... [mehr] |
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| 208 |
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Mai 2010 | Zutritt zur salinaren Hölle wie kam es eigentlich zum Standort Gorleben? Ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss des Bundestags versucht, die Gründe aufzuspüren, die seinerzeit zur Entscheidung für ein Atommülllager an diesem Ort geführt haben. Soviel zeigen die Akten bereits: Geologische Gründe waren es jedenfalls nicht. Nachdem die Entscheidung gefallen war, brauchte die Politik die Geologie. In dieser Disziplin geht es um Mineralien tief unter der Erde; hochspezialisiertes Wissen dient seit über 200 Jahren dazu, Boden-Schätze zu erschließen. Ob es um Salz, Erze, Kohle oder Öl ging: der Erfolg dieser Bemühungen krempelte Gesellschaften um. Geologen sind gewohnt zu wissen, dass es auf sie ankommt und auf ihre Kenntnis. ... [mehr] |
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| 207 |
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März 2010 | uneingeschränktes Demonstrationsrecht Als vor Jahren der Oberkreisdirektor in seiner Allgemeinverfügung jegliche Versammlung im Landkreis Lüchow-Dannenberg verbot, da beseitigte er damit zwar das Recht auf Demonstration, nicht aber deren Notwendigkeit. Also luden Leute, zunächst ganz vorsichtig, per Inserat ein: zum Kaffeetrinken am Trafohäuschen. Den Kaffee hätten sie auch zu Hause tinken können, das war schon klar; aber hochaktiver Atommüll sollte in die Halle im Gorlebener Wald gebracht werden, und irgendwie musste es doch möglich sein, sich dem in den Weg zu stellen! Sie tranken also den Kaffee am Trafo, und es stellte sich bei dieser Test-Aktion und weiteren darauf folgenden heraus, dass die Polizei keinerlei Versuch unternahm, all die Leute einzufangen und zu bestrafen, die sich an das strikte Versammlungsverbot nicht hielten... [mehr] |
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| 206 |
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Feb. 2010 | Bewegung in (Zeiten) der Krise Das Jahr 2010, so steht es auf einem kürzlich in großer Auflage verbreiteten Flugblatt, werde das Jahre der anti-AKW-Bewegung. Wer sich dem Kampf gegen Atomanlagen verbunden fühlt, wird sich freuen - im Prinzip: die Frage bleibt, was für eine antiAtom-Bewegung das ist oder sein soll im Jahr 2010. Eine, die in Zeiten der Krise zielstrebig Einsichten und Erfahrungen aus Jahrzehnten der Auseinandersetzung einbringt? Die sich stark macht für grundlegende Veränderung? Oder eine, die alle mit einbeziehen will in ein Engagement für - ja was denn eigentlich? Die um Gottes Willen niemanden mit einem klugen Gedanken verschrecken will? Es gibt die Anregung, die Frühjahrskonferenz in Ahaus dazu zu nutzen, auch darüber konstruktiv den Streit zu führen... [mehr] |
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2009 | ||||
| 204-205 |
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Dez. 2009 | Wachstums-Wahn ./. Klima-Gerechtigkeit Er steht da und bläst die Blase auf. Es kostet ihn alle Energie, für nichts anderes ist er im Moment zu haben. Ganz gebannt schaut er auf das, was sich vor ihm tut. In seinem Blick spiegelt sich die Faszination dessen, was alles möglich ist. Und gleichzeitig auch der zu erwartende Schrecken. Schließlich weiß er ja, dass sie platzen wird, die Blase. Nein, wir sprechen nicht vom ideellen Gesamtkapitalisten. Sondern von der Skulptur, die unser Titelbild ziert. bubble-blowing boy hat der finnische Bildhauer Tommis Toija seine Figur genannt. Weitaus besser als jeder Eisbär schien sie uns geeignet für die Illustration des Klimagipfels, der in den kommenden Tagen viel mediale Aufmerksamkeit auf sich ziehen wird. Ja, auch wir widmen der UN-Konferenz in Kopenhagen unser Titelthema... [mehr] |
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| 203 |
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Okt. 2009 | die Schweine wechseln - der Trog bleibt erstmal ist es nicht mehr als ein ganz kleines Lichtlein. Das Bundesamt für Strahlenschutz als neuer Betreiber der Asse hat Studien in Auftrag gegeben, welche der denkbaren Möglichkeiten denn überhaupt umsetzbar wären, um aus der verfahrenen Situation mit der absaufenden Fässerdeponie noch irgendwie das am wenigsten Schlechte zu machen. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen wurden kürzlich präsentiert. Seit wir in unserer Ausgabe 134 vom Oktober 2002 zum ersten Mal ausführlich die bedrohliche Situation im "Versuchs-Endlager" beschrieben haben, hatten wir die Phantasie, dieser "Versuch" könnte als "nicht geglückt" wieder rückgängig gemacht werden. Die Fässer, die 700 Meter tief unter den Teppich gekehrt worden waren, könnten wieder ans Tageslicht gebracht werden... [mehr] |
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| 202 |
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Sept. 2009 | antiAtom-Treck 2009 - Atomausstieg ist Handarbeit Vier Tage, nachdem dieses Heft seine Leserinnen und Leser erreicht, startet an mehreren Orten der antiAtom-Treck Richtung Berlin; vielleicht kann es ja dazu beitragen, dass die/der eine oder andere noch kurzentschlossen die Packtaschen auf das Fahrrad schnallt und sich auch auf den Weg macht. Für die, aber auch für all die anderen, die dieses Reise-Unternehmen nur gedanklich begleiten, haben wir mit dieser Ausgabe einen Reisebegleiter zusammengestellt. Der Aufruf des Trägerkreises erschien ganz offensichtlich einigen Leuten ergänzungsbedürftig; wir beginnen also mit Texten, die aus unterschiedlichen Blickwinkeln entwickeln, wie die Autorinnen die Zusammenhänge sehen. Dann führt uns der Weg an den vier Stationen vorbei, die sichtbar in der Landschaft stehen als Exempel für ein Müll-Problem, das sich nicht lösen lässt... [mehr] |
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| 200-201 |
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Juni 2009 | Lug & Trug - 50 Jahre Deutsches Atomforum Darf eine anständige Bewegungs-Zeitung sich die Ausführungen von Regierenden zu eigen machen, bloß weil die in Zeiten des Wahlkampfs Dinge von sich geben, die wir auch ganz gerne mal sagen? "Es geht um Profit und um sonst nichts." beurteilt beispielsweise der Chef der SPD-Fraktion im Bundestag die energiepolitische Notwendigkeit von atomaren Großkraftwerken. Fast wären wir versucht zu sagen: da hat er ja was Wahres ausgesprochen, der Dr. Peter Struck; da fällt uns gerade noch ein, dass der Mann auch mal Verteidigungsminister war, mithin der Zuständige in der Regierung für Rüstung und Militär. Sein Nachsatz "und um sonst nichts" bekommt damit natürlich einen unschönen Beigeschmack. Aber wenn wir davon mal absehen, lernen wir erstens, dass mit Atom vor allem ein Haufen Kohle gemacht wird. Und zweitens, dass heutzutage Sozialdemokraten lieber hätten, wenn sich niemand daran erinnert, wie sie sich genau dafür in früheren Zeiten ins Zeug gelegt haben... [mehr] |
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Juni 2009 | Krise [Krieg.] - Atomenergie im internationalen Machtpoker Ist der Kapitalismus am Ende? Selbst bürgerliche Medien stellten diese Frage, als vor einem Jahr die Finanzwelt in globalem Maßstab aus den Fugen geriet. Seitdem hat sich zwar an dem Durcheinander nicht wirklich etwas geändert, inzwischen wird aber anders darüber gesprochen. Man und frau hat sich gewöhnt: es ist Krise. Tja, Krise eben. "Vergleichbar vielleicht mit Spätherbst: ungemütlich, wirklich nicht schön! Gehört aber irgendwie dazu." Die Neigung, die Turbulenzen der Wirtschaft zum Anlass für weitergehende Fragen zu nehmen, ist spürbar gesunken. Erst in Ansätzen zeichnet sich ab, was die Krise als verschärfter Ausdruck des Normalen an Zerstörung mit sich bringt... [mehr] |
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| 198 |
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Mai 2009 | einschlusseinschlusswirksame Bereiche für Atommüll Wärt Ihr denn zufrieden, wenn sich der Staat nicht darum bemühen würde, Lösungen zu finden? So wurden wir letztens gefragt. Anlass war eine Diskussion über das Problem, was aus dem Atommüll einmal werden soll. Wir hatten aufgezeigt, warum eine sichere Lösung - selbst allen guten Willen vorausgesetzt - nicht möglich ist. Auf die Frage geben wir ein klares Nein zur Antwort. Nachdem der Staat in seinen verschiedenen Rollen als Willensbilder, Finanzier, Gesetzgeber, Aufseher, Antragsteller, Entscheidungsträger, Rechtssprecher und schlagkräftiges Durchsetzungsorgan dazu beigetragen hat, dass Menschen unter der Nutzung der Atomkraft leiden, hätte er nun die verdammte Pfl icht, sich auch um die Folgen dessen zu kümmern, was da angerichtet wurde. Selbst dann, wenn klar ist, dass jede Bemühung nur Stückwerk bleibt, müsste er tätig werden... [mehr] |
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| 197 |
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April 2009 | NATO-60 Jahre das Recht auf Ausbeutung verteidigt während das Papier dieser aaaUsgabe durch die Druckmaschine läuft, versammeln sich Militärs und RepräsentantInnen staatlicher Gewalt links und rechts des Rheins. In Baden-Baden und Straßbourg nehmen sie Bezug darauf, dass das westliche Kriegsbündnis NATO seit 60 Jahren besteht. Vermutlich werden sie die Botschaft verbreiten wollen, dies sei Grund zum Feiern. Menschen aus weiten Teilen Europas bereiten sich seit Monaten darauf vor, diese Feierlichkeiten zu stören. Dies nehmen wir gerne zum Anlass, daran zu erinnern, dass die antiAtom-Bewegung genau hier ihre Wurzeln hat: im Widerspruch zu dem verheerenden Versuch der Herrschenden, die Welt unter ihre Kontrolle zu bringen... [mehr] |
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| 195-196 |
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Feb. 2009 | Castor-Dokumentation November 2008 - Du schreibst Geschichte Den meisten, die es sich leisten konnten, bis zum Ende der Aktionstage im Wendland zu bleiben, wird der Duft von Rauch in den Kleidern und in der Nase geblieben sein. Ein kräftiger Wind fachte die Feuer des Protests an, als der Transport nach Gorleben rollte. Was mit allen Sinnen erfahren wird, haftet im Gedächtnis und prägt die Erinnerung. Mit dieser Dokumentation können wir all das nicht mitliefern: die Gerüche, die Kälte, die Hitze mancher Auseinandersetzung, die Wärme erlebter Solidarität. Aber wir wollen versuchen, etwas davon zu vermitteln. Möglich gemacht wurde das durch die Zusammenarbeit von und mit Menschen, die zwar nicht die Nase, dafür aber das Auge bedienen... |
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2008 | ||||
| 194 |
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Dez. 2008 | Schritte in eine gute Richtung in den Medien wurde nach dem verlängerten Castor-Wochenende im Wendland eine Renaissance der anti-Atom-Bewegung konstatiert. In einer knappen Analyse schauen wir uns schon einmal an, was dran ist an historischen Parallelen zu früheren Zeiten der anti-Atom-Bewegung. Ansonsten verschieben wir aber die Würdigung der Transport- Proteste auf die aaa-Dokumenation. Entgegen unseren Gewohnheiten haben wir in dieser Ausgabe darauf verzichtet, ein eigenes Titelthema zu setzen. Den Platz brauchten wir nämlich für die Rubrik Internationales: im Nachbarland Schweiz lässt sich bereits jetzt ein Wiederaufflammen einer anti-Atom-Bewegung feststellen, nachdem die Regierung dort eine Standortsuche für ein Atommüll-Endlager nach dem (in Deutschland hoch geprießenen) "Schweizer Modell" gestartet hat. "Zehn Jahre Zoff" lautet die Vorhersage. Und selbst im Schlaraffenland der Atommafia, im Frankreich der electricité de france, dreht sich der Wind... [mehr] |
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Nov. 2008 | der Castor kommt nicht durch wer erinnert sich noch an den Transnuklear-Skandal? Vor 21 Jahren musste die Öffentlichkeit zur Kenntnis nehmen, dass im Zusammenhang mit Atommüll Praktiken üblich sind, die bis dahin nicht für möglich gehalten wurden. Der Skandal um das Desaster in der Asse führt erneut vor Augen, dass "Entsorgung" nicht nur ein Problem von Gesteinsschichten und einbrechendem Wasser ist, sondern auch ein Problem von angemaßter Kompetenz, Kumpanei und Skrupellosigkeit. Damals, im Jahre 1987, sollte eine "umfassende Neuordnung" der Zuständigkeiten ein solides Instrument der Kontrolle schaffen und eine permanente Transparenz gewährleisten. Das klang gut. In der Praxis kamen an die gleichen Bürotüren neue Schilder. Als vor nunmehr fünf Wochen für die Asse ein Betreiber-Wechsel angekündigt wurde, war die Skepsis berechtigt, es könnte auch diesmal alles mit neuem Namen beim Alten bleiben... [mehr] |
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Juli 2008 | die Asse bringt es an den Tag Selten ruft sich die Wirklichkeit zu einem solch günstigen Zeitpunkt in Erinnerung! Vielen Menschen graust es vor der nächsten Heizabrechnung; für 50 Euro fährt das Auto immer weniger weit. Wahrscheinlich wird demnächst die Schokolade teurer, weil die Preise für die Einwickelfolie steigen - Alu machen braucht halt schrecklich viel Strom. Aus unschönen Tatsachen und ihren Zerrbildern wird Politik gemacht. Landauf und landab verkünden Frau Merkel und ihre Strahlemänner ihre Ansichten zur Atomkraft. Wäre in der Politik das Bindeglied zwischen Ölfördermengen und Energiepolitik zum Beispiel die Einsicht in ökologische Notwendigkeiten, ein soziales Gewissen oder auch nur nüchterne Risikoabschätzung, dann käme kein Mensch auf den Gedanken, als Konsequenz den Weiterbertrieb von Atomkraftwerken zu empfehlen. Diese Art von politischer Rationalität muss sich wohl an anderen Interessen orientieren... [mehr] |
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Juli 2008 | greenwash Eigentlich wissen es doch alle: "Klimaretten mit Atom" bekommt ein doppeltes dggn. (Für diejenigen, die jetzt vielleicht nicht so genau wissen, was ein dggn ist, sei es hier kurz erklärt. Es handelt sich um den Ausdruck resolut vorgetragener Ablehnung in verkürzter Form und steht für "das geht gar nicht!".) Ein doppeltes dggn, weil zum einen die Fakten allseits bekannt sind, dass und warum die fortgesetzte Nutzung der Energie aus atomaren Zerfalls-Kettenreaktionen nicht geeignet ist, der globalen Erderwärmung etwas entgegen zu setzen. Zum anderen, weil auch die Gründe hinlänglich bekannt sein dürften, warum es besser ist, die Finger davon zu lassen, selbst wenn es aus Klimagründen sinnvoll wäre... [mehr] |
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| 189-190 |
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April 2008 | Klima-Schutz global "In Klima-Dingen hat soziale Bewegung nichts zum Sagen." Nach dem g8-Gipfel in Heiligendamm war diese Einschätzung häufig zu hören. Wahrscheinlich war sie zu diesem Zeitpunkt auch berechtigt. Die Regierenden der mächtigen Industriestaaten hatten zwar substantiell auch keine Antworten auf die Frage, wie die ebenso absehbaren wie zerstörerischen Auswirkungen von 200 Jahren Industrialisierung in den Griff zu bekommen wären. Aber ihrer Botschaft, sie würden sich schon irgendwie kümmern, hatte niemand etwas ernsthaft entgegen zu setzen. Inzwischen hat sich das spürbar geändert. Das Thema ist in der Bewegungslinken angekommen. Der Umfang dieser Textesammlung liefert einen deutlichen Beweis. Wir hoffen, es fühlt sich niemand abgeschreckt von einem solch dicken Heft. Die vielen offenen Fragen verdienen eine intensive, kreative und utopische Auseinandersetzung... [mehr] |
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| 188 |
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März 2008 | die Tiefe der Fußstapfen "Wer politisch aktiv werden will, muss nicht vorher drei Jahre lang Marx, Gramsci oder die neuesten Entwicklungen in feministischer oder postkolonialer Theorie studiert haben." heißt es in einem der Beiträge dieses Heftes. Das stimmt. Aber schaden kann es auch nicht, sich wenigstens ab und zu mal ein Stündchen oder auch zwei Zeit dafür zu nehmen, was wir an Lesestoff ausgegraben haben. Den verabreichen wir diesmal in etwas geballterer Form als üblich: Klima. Kapitalismus. Kritik. |
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| 187 |
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Feb. 2008 | der Staat auf der Lauer Unserer Neigung zur Vollständigkeit konnten wir diesmal nicht nachgeben. Zum einem Thema "Überwachungsstaat" würden Residenzpflicht und Kontrollregime, generell rassistischer Alltag ebenso dazugehören wie der Einsatz von Militär im Innern oder die immer unschärfer werdende Trennung von polizeilichen und geheimdienstlichen Aufgaben. Mal merklich, mal unbemerkt verändert sich die exekutive Praxis. Seine Entsprechung findet dieser Wandel im öffentlichen Diskurs, in der Art und Weise, wie über Freiheit, Bedrohung und Sicherheit geredet und geschrieben wird. Das alle verschieben wir auf ein ander Mal. Mit dieser Ausgabe konzentrieren wir uns auf die Speicherung und den Austausch von Daten. Dabei schauen wir selbstverständlich nicht nur auf die vielfältigen Versuche, all das zu beschneiden, was grundlegende Voraussetzung für politisches Engagement ist, sondern fragen auch nach geeigneten Methoden, sich dagegen zur Wehr zu setzen. |
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2007 | ||||
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Dez. 2007 | grenz-wert seit in Deutschland über Atomanlagen gestritten wird, spielt die Warnung vor der Gefährdung der Gesundheit in den Diskussionen eine Rolle. Auch ohne Störfälle oder Super-GAU macht der sogenannte Normalbetrieb krank. Indizien dafür hatten kritische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler immer wieder herausgearbeitet und öffentlich gemacht - der herrschende Wissenschaftsbetrieb und die Behörden zeigten sich immun. Jetzt sorgt eine Studie des Kinderkrebs-Registers in Mainz dafür, dass dieser Verdacht nicht weggewischt werden kann. Das Institut für Medizinische Statistik und Dokumentation, das die Studie durchgeführt hat, steht nicht gerade im Ruf einer besonders kritischen Haltung gegenüber der Atomtechnik. Im Gegenteil: der langjährige Direktor hat sich immer wieder profi liert als Lautsprecher der Unbedenklichkeit. Auch die Art, wie seine Nachfolgerin die Arbeit des eigenen Hauses nun in Frage stellt, spricht eine deutliche Sprache. Ihr passt das Ergebnis nicht... [mehr] |
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Okt. 2007 | desaster im superlativ da kommt der Gabriel daher und erzählt uns tatsächlich einen vom Pferd: Mit Gorleben haben die Betreiber bei der Suche nach einem Atommüll-Endlager auf ein einziges Pferd gesetzt. Dabei wissen sie doch gar nicht, ob das nicht vielleicht beim Rennen die Lust verliert. Oder zwischendrin lahm geht. Oder von einem Richter erschossen wird. Nein, das ist wirklich nicht klug. Mehr Pferde müssen ins Rennen! Deshalb braucht es ein Auswahl-Verfahren. Sagt Gabriel. (Mehr dazu in diesem Heft.) Seine Metapher ist unvollständig. Wenn die Sache erst mal läuft, gehen die Gäule auch schon mal mit einem durch. Einer, dem die Karren so tief im Dreck stecken, sollte das eigentlich wissen. (Mehr: umblättern, lesen!) |
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Okt. 2007 | erneuerbare energie als weltware Bei den Atomikern dürften sich einige die Hände gerieben haben, als das Thema Palmöl sich im Frühsommer plötzlich bei den Medien großer Beliebtheit erfreute: von der jungen Welt über taz, FAZ, Zeit, Welt bis zur Neuen Osnabrücker Zeitung berichteten alle darüber, dass es auch beim Einsatz nachwachsender Rohstoffe unschöne Erscheinungen gibt. Tortillapreise, Biodiesel und Brandrodung waren mit einem Mal Gegenstand (berechtigter) Erörterung. In der Auseinandersetzung um zukünftige Energiepolitik wird die Gunst der öffentlichen Meinung als wichtiges Mittel genutzt. Und in den Augen der Stromriesen hatten die Erneuerbaren Energien auf diesem Feld einfach zuviele Pluspunkte gesammelt. Von daher dürfte ihnen gefallen haben, dass das Bild von der sauberen Alternative Schaden genommen hat... [mehr] |
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Sept. 2007 | die Macht der Riesen als wirklich riesiger Kerl wird er im ersten Buch Samuel beschrieben: sechs Ellen und eine Spanne hoch, einen Helm aus Erz auf dem Kopf und einen Schuppenpanzer am Körper, der allein 5000 Sekel wiegt, eherne Schienen an den Beinen und einen ehernen Schild zwischen den Schultern. Vierzig Tage lange zieht er jeden Morgen vor das Lager, um seine Stärke zu präsentieren und Spott und Hohn zu gießen über die Kraftlosigkeit seiner Gegner. Keiner kann es mit ihm aufnehmen, so viel ist deutlich. Über mehr als vierzig Jahre sind die Riesen immer größer und mächtiger geworden; ihre Reden von der Verlängerung der Laufzeiten bewegten sich in den letzten Jahren zwischen Prahlerei und der gelassenen Beschreibung ihrer Selbstwahrnehmung. Einer von ihnen ist jetzt für einen Moment deutlich wahrnehmbar ins Wanken geraten; da braucht mir niemand erzählen, es würden sich nicht alle wünschen, der kleine Ziegenhirte mit seiner Zwille würde ihm nicht lediglich einen Treffer verpassen. Nein, ganz fix soll der auch mal den Kopf abschlagen... [mehr] |
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Juli 2007 | stören wir? Tausende dringen in die kilometerbreite Zone eines Demonstrationsverbots ein und heben durch ihre Anwesenheit den Status verhängter Demokratiefreiheit auf: darüber berichten wir. Oder darüber, dass sich rund um Heiligendamm herum Menschen auf verschiedenste Art darum bemüht haben, wenigstens für einige Tage den Alltag zu entschleunigen. Auch, was ihre Begründungen dafür sind. Ist solche Berichterstattung eine nachträgliche Belobigung ordnungswidrigen oder strafbaren Handelns? Soll sie darum mit Mitteln offener oder verdeckter Repression verfolgt werden? Wer sich die Ermittlungen näher anschaut, in deren Rahmen die vierzig Hausdurchsuchungen vor dem g8-Gipfel stattfanden, muss den Eindruck gewinnen, dass bei den beteiligten Behörden mit Überlegungen dieser Art nicht nur gespielt wird... [mehr] |
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Mai 2007 | Jahrestage Geschichte wird gemacht. Dazu eine Anekdote: vor 35 Jahren erschien zum letzten Mal die Szenezeitung "agit 883" aus Westberlin, Vorbild für unzählige Stattzeitungen und bedeutendes Medium für das Projekt linke Gegenöffentlichkeit. Dies als Anlass nehmend ist jetzt ein Buch mit immerhin 296 Seiten inclusive CD erschienen. (Aus Platzmangel haben wir es im Heft leider noch nicht weiter würdigen können.) Als wir den Herausgeber fragten, was sein Anliegen für diese Retrospektive gewesen sei, bekamen wir als Antwort: "wir wollten das erzählen, bevor es ein anderer erzählt." Eine Brokdorf-Veranstaltung, die kürzlich stattfand, gibt dieser Haltung Recht: Geschichte wird gemacht von denen, die die Erzählung organisieren. Unter der Regie einer jugendlichen Bundestagsabgeordneten wurden in Wilster ZeitzeugInnen auf ein Podium gesetzt, ausgewogen ausgewählt, versteht sich... [mehr] |
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April 2007 | was die g8 mit Atomkraft zu tun haben die Übereinstimmung war schnell hergestellt: klar hat der g8-Gipfel etwas mit Energiepolitik zu tun, und - was für uns antiAtom-Bewegte wichtig ist - natürlich werden in Heiligendamm auch Weichen gestellt, auf denen für die Atomlobby der Zug abgehen soll. Und wenn sich soziale Bewegungen aus der ganzen Welt aus diesem Anlass ein Stelldichein geben, dann ist ebenso klar, dass die antiAtomBewegung als eine der ältesten in der Bundesrepublik dort in Erscheinung treten muss. Also wurde auf der Frühjahrskonferenz in Berlin verabredet, einen Aufruf zu schreiben. Die verschiedenen Gruppen wollten in den Wochen danach ihre Entwürfe aufeinander abstimmen, Arbeitstitel: "warum die antiAtom-Bewegung gegen den g8 mobilisiert". Ein Flugblatt wird es geben, klar und knapp, überzeugend und anregend formuliert. Soweit der Plan, so gut. Vor vielen Jahren wäre an dieser Stelle der Streit um die richtige Linie losgegangen... [mehr] |
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Feb. 2007 | Castor-Dokumentation November 2006 Mitten in einsamer Gegend steht der MMKW, der Mobile Musik Kampf Wagen. Wo normalerweise sonst nichts ist als reichlich Landschaft findet ein Konzert des antiAtom-Widerstands statt. "open your eyes!" rapt bazillus_pe, einer der Musiker, "denn es gibt zu viel auf dieser welt, was medien nicht berichten. - drum kann ich auf fünf sinne, meinen verstand nicht verzichten. - muss die dinge selber erkennen und für mich belichten... [mehr] |
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2006 | ||||
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Dez. 2006 | Einbruch - in tiefer geologischer Formation Einbruch begehen oder Einbruch erleiden? Geht es beim "Einbruch in tiefer geologischer Formation" um die Geschichte von Leuten, die eingedrungen sind, wohin sie eigentlich nicht dürfen, und nun darauf hoffen, daß es sie nicht allzu hart erwischt? Oder wird erzählt von welchen, die sich unbedacht auf dünnes Eis begeben haben, - und plötzlich hängen sie drin und wissen nicht mehr, wie raus? Zumindest einer unserer Autoren hat sich entschieden: "Es erfasst mich jedesmal unbändiger Zorn, wenn ich mich daran erinnere, wie das Desaster begonnen, und wer es verursacht hat." sagte er kürzlich bei einem Vortrag zur Situation in der Asse. Dort hat der Einbruch des Wassers ins Atommülllager eine Größenordnung, daß wenigstens für überlegten Umgang mit dem Dilemma noch eine kleine Chance bestände... [mehr] |
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Okt. 2006 | Biblis, Brunsbüttel, Gorleben: Energiepolitik wird hier verhandelt Ist es in Ordnung, die Nachbarin so richtig unter Druck zu setzen, wenn sie immer noch nicht den Anbieter gewechselt hat? Über Fragen wie diese gibt es im Wendland zur Zeit Diskussionen. Seit die Vertreter der Atombranche auch öffentlich zu verstehen gegeben haben, was sie von einem "Konsens" halten, gibt es eine Antwort aus der antiAtom-Gemeinde: den Atomausstieg selber machen! heißt ein guter Slogan. Gut deswegen, weil er daran erinnert, daß in einer gesellschaftlich wichtigen Auseinandersetzung jede und jeder eingreifen kann. Zum anderen gut auch deswegen, weil er Illusionen über die Möglichkeiten von Stellvertreterpolitik beschädigt, die viel zu lang von deren NutznießerInnen geschürt worden sind. Aber wie geht das noch mal: den Ausstieg selber machen? Dauert es wirklich nur fünf Minuten, sind es wirklich nur drei Klicks im Internet?... [mehr] |
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Sep. 2006 | Not-Strom - überfällige Konsequenzen aus Forsmark und Brunsbüttel "Seid doch mal positiv!" Die aaa sei schon von ihrem Namen her zu negativ, wurde uns kürzlich gesagt, so anti. Vornehmes Ziel einer Bewegungszeitschrift, so lautete der wohlmeinende Rat, sei es, die Erfolge eben dieser Bewegung aufzuzeigen. Nicht nur, daß die Leute sowas lieber lesen, nein, wir selbst könnten auch viel zufriedener leben. Jenseits der Frage, ob es angemessen ist, in einer Welt, so wie sie ist, zufrieden zu leben, wäre herauszufinden, was das eigentlich ist: ein Erfolg. Nehmen wir als Beispiel mal Brunsbüttel! In Forsmark hantieren Elektriker im Umspannwerk. Ein Lichtbogen, den sie dabei verursachen, läßt den Reaktor an einer Katastrophe nur knapp vorbeischrammen. Umweltengagierte sorgen nun durch beharrliches Nachbohren und die Veröffentlichung intimer Kenntnisse der Vorgänge dafür, daß die Atomaufsicht die Parallelen zum Atomkraftwerk in Brunsbüttel zur Kenntnis nehmen muß... [mehr] |
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Juli 2006 | Beute & Versprechen Es geht eben nicht immer alles glatt. Erstmal klingt der Gedanke bestechend richtig, und eigentlich auch unkompliziert: Leute aus der einen tun sich mit Leuten aus einer anderen sozialen Bewegung zusammen, schauen, wo sich Fragestellungen und mögliche Handlungsfelder überschneiden, und werden dann gemeinsam aktiv. Zum Beispiel bereiten sie miteinander einen Bundeskongreß vor. Soll der Gedanke in Praxis umgesetzt werden, dann treffen Menschen aufeinander, Menschen aus höchst unterschiedlichen politischen Kulturen. Daß Gepflogenheiten und Zielvorstellungen unterschiedlich sind, braucht eigentlich nicht zu verwundern: in der antiAtom-Bewegung hat sich über die vielen Jahre der Wunsch nach grundlegender Veränderung mit der Vorstellung verbunden, daß in die Umsetzung viele verwickelt werden müssen. Stärke des Bundeskongreß Internationalismus - so war unser Eindruck - ist es eher, sich auf dem Parkett der Universitäten zu bewegen und die Möglichkeiten des Wissenschaftsbetriebs zu nutzen... [mehr] |
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Mai 2006 | Wer den Hut aufhat "Iran - Anreicherung", so haben wir vor gut einem Jahr unsere aaAusgabe 161 genannt. Verkürzt gesagt ging (und geht) es um das ungleich verteilte Recht von Staaten, die Welt an den Rand des Abgrunds zu bringen. Dieses Thema hat nicht aufgehört, uns in Atem zu halten. Und es nicht die ungleiche Verteilung, die uns stört. Unter dem gleichen Arbeitstitel machen wir jetzt, am 26. Mai, gemeinsam mit der Bundeskoordination BuKo eine Veranstaltung auf dem BuKo, also dem Bundeskongreß Internationalismus in Berlin. Dazu laden wir dringend ein. Die Vorbereitung auf diesen Freitagabend nach Himmelfahrt hat bereits gezeigt, daß mit spannenden Diskussionen zu rechnen ist. Der internationale Streit darüber, ob in der iranischen Anlage in Natanz Uran angereichert werden darf, läßt sich verstehen als die Frage, wer den Hut aufhat. Diese -zugegebenermaßen saloppe - Deutung wollten wir gerne ins Bild setzen. Auf der Suche nach geeignetem Material hierfür sind wir auf ein Kinderbuch gestoßen... [mehr] |
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April 2006 | Ja zum nein Vor 5.000 streikenden VW-Leuten zieht Björn von der IG Metall einen Vergleich. "Stellt Euch mal vor, die Werkleitung würde beschließen, daß es in den kommenden 80 Jahren zu keinem Unfall mehr hier auf dem Werksgelände kommen darf. Es wäre zwar toll, wenn es dann auch so käme, aber leider ist das vollkommen unrealistisch, das wissen wir alle hier. Aber genau das wollen uns die Befürworter von Schacht Konrad einreden", daß nicht passiert, was nicht passieren darf - wenn nur eine Autorität einen entsprechenden Beschluß faßt. Für den IG-Metall-Gewerkschafter ist das kurz und bündig "verantwortungsloser Schwachsinn!" (Für diejenigen, die nicht zufällig die Notiz in den Nachrichten mitbekommen haben, muß die Situation wohl kurz erläutert werden: eine Woche nach dem Endlager-Urteil aus Lüneburg reagierte die Belegschaft bei VW Salzgitter mit einer Arbeitsniederlegung auf die Entscheidung. Aber dazu mehr im Heft.) Solche Vergleiche braucht es vermutlich, um mit sehr vielen Menschen gemeinsam zu realisieren, was es bedeutet, wenn das Wirklichkeit wird, was die Regierung beschlossen und das Gericht jetzt bestätigt hat... [mehr] |
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Feb. 2006 | Castor-Dokumentation November 2005 "Am meisten hat mich bei diesem Castor das Bild beeindruckt, als am Tag vor dem Schienentransport meine ganze Küche voller Männer saß, die Wolle zu Knäueln wickelten." erzählt eine Bäuerin beim Nachbereitungstreffen der Castorgruppe. Eine solche Szene konnte sie sich bis dahin nicht vorstellen. Ob die Erlebnisse der Transporttage wohl auch Festgefahrenes ins Wanken bringen, Unerwartetes möglich machen? Leider hat in diesem Augenblick niemand daran gedacht, ein Foto zu machen. Sie wird das Bild im Kopf behalten müssen. Vermutlich sind die Fotos hinter der Netzhaut ohnehin die dauerhaftesten. Sie haben nur den großen Nachteil, daß wir sie mit niemandem teilen können. Deshalb können wir auch froh sein, daß in ungezählten Momenten der Atompolitik jemand auf den Auslöser drückt - den des Fotoapparats, wohlgemerkt!... [mehr] |
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2005 | ||||
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Dez. 2005 | Tag für Tag zwischen Castor und Silvester entstanden ist die Idee vor Jahren als Notlösung: nach dem Castor war so vieles aufzuräumen und zu erledigen, daß für eine normale aaAusgabe einfach keine Zeit war. Also wurde kurzerhand ein Kalender zusammengestellt... [mehr] |
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Nov. 2005 | atom-macht Es gibt Themen, bei denen es einfach nicht gelingt, in einem Editorial plausibel, kurz und bündig zu erklären, was es damit auf sich hat. Das Thema: „welchen Anteil hatten Forschung und Entwicklung im national-sozialistischen Deutschland an der Entstehung der Atombombe?“ ist so eines. Mehr Fragen tun sich auf, als wir Antworten liefern können. Aber müssen wir das eigentlich? Was ist dran an der Darstellung, in Deutschland sei von verschiedenen Gruppierungen mit jeweils eigener Interessenlage und unterschiedlichem „Erfolg“ am Projekt einer Atombombe gearbeitet worden? Wie glaubhaft ist die Behauptung, auf Rügen und in Thüringen habe es Testzündungen gegeben? Was stimmt an der Geschichte mit dem U-Boot, das zentnerweise hochangereichertes Uran nach Japan transportieren sollte, statt dessen aber das Manhattan Project der US-Regierung in die Lage versetzte, Hiroshima und Nagasaki zu vernichten? Und wenn, was wir nicht ausschließen möchten, die bisherige Geschichtsschreibung an diesem Punkt erstunken und erlogen war - was bedeutet das? Ändern sich dadurch Haltungen?... [mehr] |
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Sep. 2005 | beschlaaagnahmt die Sonne war uns weg gekommen. Als wir mit diesem Heft anfingen, da fehlte - unter anderem - das Sonnengesicht, das sich spritzig ins kämpferisch gereckte Fäustchen lacht. Zusammen mit viel anderem Material, das wir eigentlich für die inhaltliche Gestaltung und das Layout dieser Ausgabe brauchten, wurde es richterlich verfügt davongetragen. Aber ebenso, wie sich ganz fix Aushilfs-Rechenkapazität eingefunden hat, um die beschlagnahmten Computer vorübergehend zu ersetzen, haben sich auf unseren Hilferuf lachende, grinsende, zähnefletschende antiAtom-Sonnen gemeldet, die den Platz in unserem Titelseitenkopf einnehmen wollen. Und weil ja gerade soviel von Wahl geredet wird, bieten wir jetzt auch Alternativen: das antiAtom-Symbol, das am ehesten Deine Laune widergibt, wenn Du morgens beim Zähneputzen in den Spiegel siehst, darfst Du Dir ausschneiden. Oder ankreuzen, ganz wie Du willst. Vielleicht hilfts ja. |
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Juli 2005 | UTOPIE statt Hängen und Würgen wenn es auf Wahlen zugeht, wird immer wieder gerne Rosa Luxemburg zitiert. Die fand bekanntermaßen die Revolution großartig. „alles annere is Quaak.“ heißt es dann weiter im Hessischen. Deswegen die Frösche auf den nächsten Seiten; sorry für den Kalauer! Das mußte mal sein. Durch die Castortransporte von Rossendorf nach Ahaus ist aus diesem Heft unvorhergesehen eine schöne dicke Doppelnummer geworden... [mehr] |
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Juni 2005 | "Sicheres Endlager gesucht!" Vor zwanzig Jahre stand die Unendliche Geschichte bereits schon einmal in der Zeitung; eine hier abgedruckte Rede wurde vor 28 Jahren gehalten, das einleitende Gedicht ist noch älter. Und doch haben wir das aktuelle Titelthema nicht als Nostalgie-Versuch angelegt, sondern uns bei der Auswahl der Texte daran orientiert, was bei einer heutigen Debatte über die Aufbewahrung gefährlicher Stoffe nicht fehlen darf. Wenn wir uns vor Augen halten, wie lange das Thema seine Brisanz behalten wird, sind dreißig Jahre im Übrigen ein Klacks. Es gibt Argumente, die mit zunehmendem Alter nicht schlechter werden. Ganz neu dagegen sind die Worte über die Asse: nicht, weil die wiedergegebenen Vorträge vor gerade mal drei Wochen gehalten wurden. Neu ist vor allem die Offenheit, mit der von den Verantwortlichen das Desaster dargestellt wird. Langsam aber sicher läuft die Grube voll... [mehr] |
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| April 2005 | Iran-Anreicherung Bei dem Bildmaterial, das wir zum Thema: „warum die einen dürfen, was die anderen nicht sollen“ gefunden haben, war auch ein Banner aus dem Internet. Die kleine Grafik ist so verschwommen, daß sie sich eigentlich nicht drucken läßt. Anderseits paßt das so gut zu der Aufforderung, die daneben steht, daß wir es trotzdem tun: Auf keinem Auge blind! steht bezeichnender Weise daneben. Der Wunsch ist nachvollziehbar, alles wäre klar zu sehen. Es wäre einfacher, wenn die Welt in gut und böse aufzuteilen wäre... [mehr] |
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März 2005 | Urananreicherung Gronau - Weichenstellung für Atomfabrik Gronau nun sind die Weichen also gestellt: wenn die juristischen Bemühungen gegen die Erweiterungsgenehmigung keinen Erfolg haben, dann wird demnächst in Gronau soviel Uran angereichert, dass 189 Prozent der zivilen Atomanlagen der Bundesrepublik damit beliefert werden können. Was natürlich völliger Quatsch wäre: mehr als alle kann kein Mensch versorgen. Und andere als zivile Atomanlagen gibt es in Deutschland nicht, oder doch? Neinnein, - wir werden hier keine Gerüchte in die Welt setzen. Die BRD ist kein Schurkenstaat, neinneinnein. Und dass die Atomwirtschaft immer global, oder zumindest im europäischen Maßstab betrachtet werden muss, das haben wir inzwischen verstanden. Was heißt da schon Ausstieg? Die Firma Urenco beglückt den weltweiten Markt der Atomjunkies, und die rotgrünen Regierungen in Düsseldorf und Berlin nicken dazu... [mehr] |
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Feb. 2005 | Castor-Dokumentation November 2004 Möglich wäre auch ein ganz dünnes Heft gewesen. Es hätte durchaus sein können, dass sich bei der nunmehr achten Wiederholung nicht mehr allzu viele aufmachen, um sich dem Atommüll-Transport nach Gorleben in den Weg zu stellen. Der Vorgang ist inzwischen alles andere als neu; andere Themen haben im vergangenen Jahr viel Aufmerksamkeit für sich in Anspruch genommen. Um so bemerkenswerter ist es, dass die Bereitschaft zum praktischen Widerstand gegen die Atompolitik an dieser Stelle eher zu- als abnimmt. Diese Dokumentation jedenfalls ist nicht nur dick geworden, sondern auch prall voll von den verschiedensten Versuchen, der herrschenden Ordnung etwas entgegen zu setzen... [mehr] |
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2004 | ||||
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Dez. 2004 | über den Umgang mit dem Tod zu keinem anderen Thema sind so viele Texte bei uns angekommen wie zur Tötung eines Demonstranten während des letzten Castor-Transports nach Gorleben. Sébastien Briat wurde von der Lokomotive überrollt bei dem Versuch, mit einer Ankett-Aktion die Weiterfahrt des Atommüllzugs zu behindern. Ganz offensichtlich ist es vielen ein Bedürfnis, sich zu diesem Tod zu äußern. Es ist schwer, das zu tun. „Uns fehlen die Worte.“ sagen einige, und machen dann doch welche. Manche Erklärungen stellen Zusammenhänge her: zu dem System, den Verhältnissen, dem Staat, der Atomwirtschaft. Nach dem Wortlaut ließe sich das abtun als etwas, was die Schreibenden ohnehin schon immer sagen wollten. Mit vielen haben wir gesprochen und wissen, daß sich hinter dem, was ausschaut wie eine kaltherzige Politverlautbarung, tiefe Anteilnahme und intensive Beschäftigung verbirgt... [mehr] |
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Okt. 2004 | Vorbereitung auf den Gorleben-Castor Wann kommt der Castor? Das Castor-Orakel schweigt - noch. Seit die Menschen angefangen haben, über Atomtransporte zu sprechen, stellen sie sich Jahr für Jahr immer neu die gleiche Frage: wann fährt der Castor los? Um dieses wiederkehrende Rätsel zu lösen, entstand vor einiger Zeit der Brauch, das Tag-X-Orakel zu befragen: Alle zogen sich ihre besten Sachen an: die Schulferienplanerinnen der Bundesländer, die Manager der Fußball-Bundesliga, die Leute vom Gaststätten- und Freizeitgewerbe, die Gewerkschaft der Polizei, die Oberen aus den Parteien, die Schlauen von der Gesamteinsatzleitung, sie alle machten sich auf den Weg zum Orakel und trugen ihre Anliegen vor: Wetter, Ferien, Wahlen, Überstunden, Strategien. Das Orakel hörte sich alles an, erwog es unter seinem Herzen und sagte dann: der Castor fährt am 10. November los - beispielsweise im Jahr 2003. Und so wurde es dann gemacht... [mehr] |
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Sept. 2004 | Energie im Zugriff eine Sateliten-Kamera, die in der Lage wäre, den Energieverbrauch in allen Teilen der Erde aufzuzeichnen, würde in etwa oben stehendes Bild liefern. (Mit unserer Bildbearbeitung haben wir die Länder, die bei dieser Verteilung zu kurz kommen, deutlich aufhellen müssen, damit sie überhaupt zu sehen sind.) Da eine Karte mit den naturgegebenen Vorkommen von Energieträgern gänzlich anders aussehen würde, beschäftigt sich unser Titelthema zunächst mit Energie als Beutegut im weltweiten Maßstab. Zu einem anderen Aspekt von Energie-Aneignung gehen wir im Weiteren über: ist es möglich, die alleinige Verfügungsgewalt über Energie den großen Vieren zu entziehen? Eine ausführliche Analyse untersucht die politischen Versuche, auf dem Gesetzesweg Veränderung herbeizuführen und dabei alles beim Alten zu lassen... [mehr] |
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Juli 2004 | nachhaltig Begriffe besetzen nur komplett auf den Kopf gestellt läßt sich in dem Bild keine Perspektive herstellen, die stimmt. Aber sonst bietet Maurits Escher alles an: ob mensch die Sache nun von links betrachtet oder von rechts oder meinetwegen auch aus der Mitte, immer finden sich Anhaltspunkte dafür, daß diese gesichtlosen Leute schon richtig gehen. Irgendwie. Relativität hat er das Bild genannt für den Fall, daß nicht auch so schon alle die Botschaft verstanden haben. Politik, so lernen wir spätestens von den Zapatistas, ist auch der Kampf darum, in einer Welt voller verschiedener Aspekte dafür zu sorgen, daß möglichst viele die eigene Betrachtung teilen. Und dafür gibt es gute Gründe: Nicht alle Widersprüche lassen sich als perspektivische Fehldeutung auflösen. Mit manchen Dingen kann es eben wirklich rasant bergab gehen. Damit sind wir beim Thema dieser Ausgabe. Das Wetter zum Beipiel kann dafür herhalten, daß dringend Atomkraftwerke gebaut werden. Oder dafür, daß alle sofort stillzulegen sind. Oder - in der Mitte - daß mensch mal abwartet, was passiert, wenn sich eh nichts daran ändern läßt. In diesem Heft soll es darum gehen, wie verheerend sich die falsche Perspektive auswirken kann... [mehr] |
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Mai 2004 | vom Nutzen der Geschichte "Wir stürmten voran, ohne uns umzuschaun" heißt es fast schwärmerisch in einem Buch über die Geschichte der anti-AKW-Bewegung. Mit einem Abstand von 22 Jahren erzählt in "… und auch nicht anderswo" ein Aktivist aus den Jahren des Aufbruchs, erinnert sich dabei an die eine oder andere Episode und erklärt, was richtig und falsch war. Beim Lesen entsteht der Verdacht, dass hier einer beklagt, was heute nicht ist, beschreibt, was er sich für morgen wünscht, und hierfür die Erzählung nutzt, wie es gestern war. Ist das falsch? Soll einer nicht darüber klagen, wie es heute ist? Sagen, was ihm wünschenswert scheint? Vielleicht ist es einfach nur notwendig, sich von der Vorstellung zu befreien, Geschichte würde jemals erzählt oder geschrieben ohne Zweck. Dann ist es - zumindest für uns, die wir dieses Heft zusammengestellt haben - faszinierend zu sehen, was alles gewesen ist. Bei manchen der Texte, auf die wir gestoßen sind, mussten wir zweimal hinschauen, ob sie tatsächlich vor vielen Jahren und nicht gerade eben geschrieben wurden... |
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April 2004 | re-naissance oder re-nez-ance? re-naissance oder re-nez-ance? Erlebt der alte Dinosaurier Atom-Technik eine Wiedergeburt? Schlüpft wirklich demnächst die herbeigesehnte vierte Generation der Reaktoren und bringt Wohlstand und Glück über die gesamte Erde? Oder wird hier geflunkert, daß den Herren die Nase wachsen sollte wie einst dem Pinocchio? |
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März 2004 | Ausstiegs-Nebel Unser Themen-Schwerpunkt Nebel geht gerade in Druck, da kommt aus dem Bundesumweltministerium die Pressemitteilung: „Das Konzept der Betreiber, Atomkraftwerke durch künstlichen Nebel vor drohenden terroristischen Flugzeugabstürzen zu schützen, ist in seiner derzeitigen Form nicht geeignet, den Schutz der Anlagen deutlich zu verbessern.“ Der BUND hat mit der Veröffentlichung einer Studie dafür gesorgt, daß wieder - dem Konsens zum Trotz - in der BRD über die Gefahr gesprochen wird, die von Atomanlagen ausgeht. In diesem Streit stellt sich das BMU nun scheinbar auf die Seite der Verbände und „wagt“ die Konfrontation mit Landes- Umweltministerien und Betreibern. Die Nebelwände, sagt die Pressestelle der Regierung, seien nicht das richtige Mittel. Eine Nebelgranate mehr! Die aufgeplusterte Diskussion darüber, wie Atomanlagen geschützt werden können gegen Gefahren von außen, lenkt von den Fragen ab, um die es eigentlich geht: wie können die Menschen geschützt werden gegen die Gefahren aus dem Inneren eines Reaktors?... [mehr] |
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Feb. 2004 | Castor November 2003 - Zug um Zug "Zug um Zug" sollen Fakten geschaffen werden: mit jedem Castor-Transport ins "Zwischen"-lager Gorleben steigen die Begehrlichkeiten, den nahe gelegenen Salzstock zum Endlager zu erklären - allen Erkenntnissen zum Trotz, daß eine sichere Lagerung gar nicht möglich ist. Der schleichenden Zementierung des Standorts Gorleben stellen (und setzen) sich Menschen entgegen - Zug um Zug. Kommt der Castor, dann zeigt der Staat sein Polizei-Gesicht. Das haben die Menschen im Wendland immer wieder erfahren. Das empört noch immer. Aber es macht nicht mehr fassungslos. Von Mal zu Mal entwickeln sich im Widerstand Strategien, die es möglich machen, auch trotz Überwachung, Schikane und Entrechtung durch die Polizei Würde und Souveränität zu behalten. |
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2003 | ||||
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Dez. 2003 | Kalender - anti atom bleibt aktuell | |
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Nov. 2003 | Vorsicht Gleisarbeiten | |
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Okt. 2003 | energisch einmischen? | |
| 143-144 |
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Juli 2003 | unterwegs gegen (atomare) Rüstung und Militarisierung | |
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Juni 2003 | Europa verfasst sich | |
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Mai 2003 | Mitmach Theater: Phase III der Endlager-Suche | |
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April 2003 | Stand der Bewegung | |
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März 2003 | Pläne für eine Erweiterung: UAA Gronau | |
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Feb. 2003 | Castor im Dutzend: November 2002 | |
2002 | ||||
| 136 |
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Dez. 2002 | Grauzone: zivil - militärische Nutzung | |
| 135 |
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Nov. 2002 | Anna fönen - Felix baden - Castor stoppen | |
| 134 |
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Okt. 2002 | Hochwasser im Endlager (Asse II) | |
| 132-133 |
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Aug. 2002 | Atom-Waffen | |
| 131 |
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Juli 2002 | Herrschafts-Zeiten Schacht Konrad | |
| 130 |
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Juni 2002 | Veränderungen auf dem Stern der Kriege | |
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Mai 2002 | Einübung der Ausnahme | |
| 128 |
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April 2002 | Temelin - ein ungeliebtes, ein umstrittenes, ein wichtiges Thema endlich angepackt | |
| 127 |
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Jan. 2002 | November Castor | |
2001 | ||||
| 126 |
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Dez. 2001 | begreifen, angreifen, übergreifend | |
| 125 |
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Nov. 2001 | Herbst-Konferenz in Leipzig | |
| 124 |
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Okt. 2001 | Castor im Schatten des Krieges | |
| 123 |
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Sep. 2001 | (Eingetragenes Warenzeichen) autonom | |
| 122 |
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Aug. 2001 | Endlager - Suche in Europa | |
| 121 |
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Juni 2001 | Wie geht es weiter? | |
| 119/120 |
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Mai 2001 | Dokumentation: Castor - Atomtransporte nach Gorleben und zu den Plutoniumfabriken 2001 | |
| 118 |
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März 2001 | Gesundheit | |
| 117 |
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Jan. 2001 | Atomwaffen | |
2000 | ||||
| 116 |
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Dez. 2000 | bilder macht sprache | |
| 115 |
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Nov. 2000 | atom global | |
| 114 |
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Okt. 2000 | Castor-Alarm! | |
| 113 |
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Sep. 2000 | Argumente: Gute Gründe für die sofortige Stillegung aller Atomanlagen! Vergriffen | |
| 112 |
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Juli 2000 | "Zwischen"-Lager: Castor Lager all über all = rot-grüner Konsens | |
| 111 |
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Juni 2000 | Anti-Expo | |
| 110 |
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Mai 2000 | Konferenz-Nachlese | |
| 109 |
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März 2000 | Hinter der Strahlung steht der Wert - Reader zur Frühjahrskonferenz | |
| 108 |
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Feb. 2000 | Neue soziale Bewegung(en) | |
1999 | ||||
| 107 |
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Dez. 1999 | Urantransporte | |
| 106 |
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Nov. 1999 | Tokai-Mura... und ca. 435 weitere Gründe für die sofortige Stillegung aller Atomanlagen | |
| 105 |
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Okt. 1999 | Castor, Grenze und Nation | |
| 104 |
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Aug. 1999 | Atomkraft in Osteuropa | |
| 103 | ![]() |
Juli 1999 | Ausstieg und Arbeit(splätze) | |
| 101/102 |
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Mai 1999 | Gegen den Krieg in Jugoslawien | |
| 100 |
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April 1999 | Medien der Anti-AKW Bewegung, 100. Ausgabe der anti atom aktuell | |
| 99 |
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März 1999 | Kunst und Kultur in sozialer Bewegung, incl. Reader zur Frühjahrskonferenz in Heidelberg | |
| 98 |
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Feb. 1999 | Atompolitik im euro-Europa | |
1998 | ||||
| 97 |
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Dez. 1998 | (Wie) funktioniert ein Atomkraftwerk? | |
| 96 |
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Nov. 1998 | Ahaus ist nicht Auschwitz | |
| 95 |
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Okt. 1998 | Reader zur Herbstkonferenz 1998 in Berlin | |
| 94 |
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Aug. 1998 | Wiederaufarbeitung | |
| 93 |
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Juli 1998 | Über GRÜNE Vorstellungen zum Bundestags-Wal | |
| 91/92 |
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Mai 1998 | Dokumentation des Atommülltransportes von Neckarwestheim und Gundremmingen nach Ahaus | |
| 90 |
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April 1998 | Reader zur Frühjahrskonferenz in Erfurt | |
| 89 |
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März 1998 | Stop Castor aus Neckarwestheim und Gundremmingen nach Ahaus | |
| 88 |
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Feb. 1998 | Esoterik und Spiritualität in linker Politik | |
| 87 |
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Jan. 1998 | Brennstoffspirale: Vom "Yellow Cake" zum Brennelement | |
1997 | ||||
| 85/86 |
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Dez. 1997 | Wirtschaftsverflechtungen der Atommafia | |
| 84 |
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Okt. 1997 | nix mehr: Kampagne gegen Atomtransporte, Reader zur Herbstkonferenz in Göttingen | |
| 82/83 |
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Sep. 1997 | Knackpunkte: Ausführliche Darstellung aller noch vorhandenen Atomanlagen in der Bundesrepublik! | |
| 81 |
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Aug. 1997 | Kernfusion Vergriffen | |
| 80 |
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Juni 1997 | Gen- & Atomtechnik | |
| 79 |
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Mai 1997 | Castor zur WAA Vergriffen | |
| 78 |
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April 1997 | Atom-Konsens bleibt Nonsens Beschwerliche Reise für ein SIX-Pack Vergriffen |
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| 77 |
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Feb. 1997 | Geschichte der Anti-AKW-Bewegung Vergriffen | |
1996 | ||||
| 75/76 |
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Dez. 1996 | Das Uran muß in der Erde bleiben! Vergriffen | |
| 74 |
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Nov. 1996 | Widerstand: Ziele, Formen, Inhalte Vergriffen | |
| 73 |
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Sep. 1996 | Reader zur Herbstkonferenz in Hamburg | |
| 71/72 |
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Juli 1996 | Dokumentation zum Tag X hoch zwei | |
| 70 |
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Juni 1996 | 10 Jahre nach Tschernobyl | |
| 69 | April 1996 | Gorleben aktuell sowie 10 Jahre nach Tschernobyl Vergriffen |
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| 68 | März 1996 | Atomtransporte Vergriffen | ||
| 67 | Feb. 1996 | Kriminalisierung Vergriffen | ||
| 66 | Jan. 1996 | Atomtests & Atomwaffen Vergriffen | ||
1995 | ||||
| 65 | Nov. 1995 | Reader zur Herbstkonferenz in München Vergriffen | ||
| 63/64 | Okt. 1995 | Gesundheit | ||
| 61/62 | April 1995 | Reader zur Frühjahrskonferenz Vergriffen | ||
| 60 | März 1995 | Atomwaffen-Sperrvertrag Vergriffen | ||
| 59 | Jan. 1995 | Konsensgespräche Vergriffen | ||
ältere Ausgaben ohne Titelthema | ||||
| 54/55 |
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Sep. 1994 | Dokumentation zum Tag X Vergriffen | |
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