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25. Januar Cherbourg-Valogne

Mehrmals in einer Nacht stoppten Aktivistinnen von Greenpeace einen Zug mit abgereichertem Uran auf seinem Weg von Cherbourg nach Rußland. Eine erste Gruppe kettete sich gegen 21 Uhr in der Nähe von Cherbourg an die Gleise und brachten den Zug zum Halten. Gegen 5.30 Uhr gelang es zwei AktivistInnen bei Valognes, sich an die Schienen zu ketten und den Zug zu blockieren.. Um 8.30 Uhr brachte ein Lastwagen auf den Gleisen bei Valognes den Zug erneut zum Halten. Unter den Laster hatten sich 2 Menschen angekettet.

  Foto: Greenpeace
Foto: Greenpeace

Fotos: Greenpeace

Foto: Greenpeace

  16. Februar Tricastin

Betonpyramiden im Einsatz

Greenpeace-AktivistInnen haben am 16. Februar in Südfrankreich einen Zug mit abgereichertem Uran nach Russland blockiert. Drei Greenpeace-Mitglieder ketteten sich an das Tor der Anreicherungsanlage in Tricastin, durch das der Zug rollen sollte.Vier weitere UmweltaktivistInnen hatten sich nicht weit davon entfernt an Betonpyramiden festgekettet, die an den Gleisen befestigt waren.Polizei und Feuerwehr waren mit rund dreißig Mann im Einsatz. .

Der Bahnkonvoi hat 660 Tonnen Uran geladen, das angeblich zur Anreicherung nach Russland gebracht wird. Das Material soll laut Areva als Grundlage für Brennstäbe von AKW zurück nach Frankreich geliefert werden. Greenpeace bestreitet dies und vermutet, das Uran werde als Atommüll in Russland . Der Organisation zufolge wurden seit 2006 insgesamt rund 32.000 Tonnen Uran nach Russland geschickt, darunter 23.540 Tonnen schwach angereichertes Uran. Es seien aber lediglich 3090 Tonnen zurück nach Frankreich gekommen. Der Großteil werde in Russland illegal gelagert. Das Umweltministerium prüft seit vergangenem Oktober Vorwürfe, Frankreich entsorge einen Teil seines Urans entgegen den geltenden Bestimmungen in Lagerstätten in Russland.

10. März Valenton

Auf einem Bahngelände in Valenton (Val de Marne), südöstlich von Paris ketteten sich in der Nacht mehrere AktivistInnen von Greenpeace unter den Waggons eines Uranzuges fest. Sicherheitskräften gelang es erst am frühen Morgen, die Gleise zu räumen.

Der Zug mit der strahlenden Ladung befand sich auf dem Weg zur Hafenstadt Montoir-de-Bretagne. Von der Atlantikküste aus wird das Schiff Kapitan Kuroptev das Material weiter nach Russland bringen.

  Foto: Greenpeace
 

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