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Plutoniumabtrennung in der WAK
Strahlenquellen als Erbe der Wiederaufarbeitungs-Technologie In der sog. “Versuchs”-Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe (WAK) innerhalb des damaligen Kernforschungszentrums (heute FZK) wurde aus zahlreichen verbrauchten Brennelementen bundesdeutscher Atomkraftwerke das Uran und Plutonium herausgezogen. Es sollten dort Voruntersuchungen gemacht werden, welche dann in den Bau der damals geplanten “großen” deutschen WAA Wackersdorf einfließen sollten. Die Karlsruher Anlage hatte immerhin 1/10 des geplanten Durchsatzes der “großen”. Das Vorhaben endete jedoch im Desaster: Die Erfahrungen waren wertlos, da die Anlage in Wackersdorf nie in Betrieb ging. Geblieben ist uns aber der Müll und die Schadstoffe, die beim “Probebetrieb? freigesetzt wurden: Die WAA schaffte es, in kurzer Zeit die Gegend zwischen Eggenstein und Philippsburg massiv und nachhaltig mit langlebigem Strahlenmüll zu belasten: Im Rheinniederungskanal (der als fast 20 km langer Abwasserentsorgungsweg benutzt wurde und bei Philippsburg erst in den Altrhein, dann in den Rhein mündet), lässt sich Plutonium nachweisen; und bei manchen Isotopen erreichten die Belastungswerte am Boden im Hardtwald das zigfache dessen, was an allen deutschen AKWs zusammen gemessen wurde. Verschmutzung mit Tradition Kaum noch im Bewusstsein der Öffentlichkeit ist die Ansammlung von weiteren atomaren Großverschmutzern in Form von Anlagen, die im Hardtwald schädliche Stoffe und Strahlen abgaben - und dies über Jahrzehnte. Verniedlichend als 'Versuchsanlagen' bezeichnet, waren dies großtechnische Gebilde, die lediglich optisch gut abgeschirmt liefen:
Unregelmäßigkeiten und Verstrahlungen von Mitarbeitern waren keine Seltenheit. Eine vollständige Hitliste der Störfälle würde den Rahmen dieser Darstellung sprengen. Erinnert sei aber an folgende Punkte:
Von Karlsruhe/Eggenstein in die ganze Welt - Atomtechnologie für Diktaturen und Möchtegern- Atomwaffenstaaten | ||
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