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gekommen um zu bleiben
Die Situation ist günstig: Tausende sind zur großen Demonstration an den Gorlebener Anlagen gekommen. Warum nicht gleich hier bleiben? Hunderte lassen sich spontan auf diese Idee ein.
Sie setzen sich vor die Tore des Zwischenlagers und richten sich ein. Eine kleine Zeltstadt entsteht, in der über Tage der Widerstand sichtbar bleibt.
Für Überraschung sorgen auch Bauern in Quickborn, die mit ihren Treckern und allerlei Raffinesse die Nordstrecke tagelang blockiert halten.
Und als die Castoren fast fertig verladen sind, werden in Grippel plötzlich 2 Betonpyramiden auf die Straße geschoben: technisch ausgefeilte Kunstwerke, in denen sich 8 mutige Mitglieder der bäuerlichen Notgemeinschaft anketten. Eine wahre Herausforderung, an der sich das Technikteam der Polizei 11 Stunden lang die Zähne ausbeißt.
Sie alle haben sich - mit mehr oder weniger technischer Verstärkung - dem Castor in den Weg gestellt. Beharrlich und ausdauernd.
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