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Kernforschungszentrum Karlsruhe hat 1965 ergebnisoffene Eignungsprüfung der Asse
verhindert! KfK hat 1965 Asse-Prüfung verhindert! PM-janun-ak-asse vom 8.9.08 Das Kernforschungszentrum Karlsruhe hat 1965 Druck beim Bundesforschungsministerium für die Einlagerung von Atommülls in die Asse gemacht, und hat damit ausführliche Eignungsprüfung der Asse als Atommüll-Lager verhindert. Das geht aus Dokumenten hervor, die am Montag das Jugenumweltnetzwerk Niedersachsen veröffentlichte. Hatte der Regierungsdirektor Dr. Holtzem des Bundesforschungsministeriums dem gegen die geplante Einlagerung protestierenden Landkreis Wolfenbüttel noch im Juli 1964 eine ergeb- nisoffene Prüfung von 3 bis 5 Jahren in Aussicht gestellt , machte das Kernforschungszentrum Karlsruhe im August 1965 Druck: „Wir bitten Sie, alle Vorkehrungen zu treffen, so daß noch in diesem Jahr mit der Versuchseinlagerung von radioaktiven Stoffen begonnen werden kann. Anderenfalls müßten wir umgehend Maßnahmen zum Bau einer neuen Lagerhalle ergreifen, was wir angesichts der Finanzlage dringend vermeiden wollen.“ heißt es in dem Schreiben des Karlsruher Kernforschungszentrums vom August 1965. Die Gesellschaft für Strahlenforschung (GSF), wie der bisherige Betreiber Helmholtzzentrum München damals hieß, warnte zunächst das Bundesforschungsministerium vor dem „Vorwurf der Unaufrichtigkeit und Unglaubwürdigkeit“, beantragte dann aber am 18. November 1966 die Einlagerung radioaktiver Stoffe. Der Einlagerungsantrag wurde nach einer für Atommüllendlager erschreckend kurzen 4- monatigen Prüfzeit am 22.3.1967 vom Bergamt Wolfenbüttel genehmigt, obwohl Probleme mit Wassereinbrüche im Schacht und auf der 750- Meter-Sohle fortbestanden. Trotzdem bahnte die Polizei 4. April 1967 gegen die Proteste der Bevölkerungung den ersten Atommüllbehältern den Weg ins Salzbergwerk Asse. „Aus wirtschaftlichen Gründen hat man das begonnen, Atommüll in die Asse einzulagern, ohne eine ordentliche Eignungsprüfung vorzunehmen. Das darf sich bei zukünftigen Endlagern nicht wiederholen. Doch Bundeskanzlerin Angelika Merkel hat offenbar vor, die politischen Fehler, die in der Asse gemacht worden sind, in Gorleben zu wiederholen. Am Freitag sagte Merkel, sie wolle keine Alternativen zu Gorleben untersuchen, weil ihr das zu teuer sei. Die Markenpost schreibt dazu: Liebe Politiker der CDU: Unsere Umwelt, unsere Gesundheit und die unserer Kinder sollten es doch wert sein, ein besseres Endlager zu suchen.@
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