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In das Zwischenlager Ahaus sollen ab 2009 radioaktive Kokillentransporte aus der französischen
Wiederaufarbeitungsanlage La Hague rollen. CSD-C-Kokillentransporte La Hague - BZA Ahaus von Piet vom 30.11.07 In der atw, internationalen Zeitung der deutschen Atomwirtschaft, berichteten 2 Mitarbeiter des BfS über die geplanten Kokillentransporte aus LaHgue ins Zwischenlager Ahaus. Erst auf Nachfrage gab das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) jetzt bekannt, dass es sich dabei um sogenannte „CSD-C Kokillen“ handelt, die in speziellen Transport- und Lagerbehältern vom Typ „TGC 36“ nach Deutschland zurückgeführt werden. Der eingeschmolzene Inhalt besteht aus hochdruckkompaktierten Brennelemente-Hülsen und Strukturteilen, überwiegend mittelradioaktive Abfälle, die bei der sog. Wiederaufarbeitung der Brennelemente aus den deutschen AKW angefallen sind. Im Ganzen soll es sich um 6.900 Kokillen handeln, die in 192 Behälter verfüllt werden. Die Rückführung wird laut BfS vom 29.11.07 nicht vor 2009 beginnen. Dies stellte das BfS nach widersprüchlichen Meldungen auf Anfrage klar.
Die CSD-C - Kokille ähnelt im äußeren Erscheinungsbild ähnelt einer HAW-Kokille, welche eingeschmolzene hochradioaktiven Atommüll aus der Wiederaufarbeitung enthält, und in CASTOR-Behältern im Zwischenlager Gorleben gelagert wird. Die CSD-C bestehen aus einem zylindrischen Edelstahlbehälter, in welchem jeweils fünf bis acht Presslinge aus Hülsen und Strukturteilen von zerschnittenen Brennelementen oder auch aus Technologieabfällen eingesetzt werden. Jeder CASTOR-Behälter vom Typ „TGC-36“ fasst 36 CSD-C Kokillen mit je 500 - 1.000kg radioaktivem Müll. Der Behälter bringt eine Gesamtmasse von über 100 Tonnen auf die Waage. Keine Genehmigung Laut des Genehmigungstextes für die Einlagerung im TBL (Transportbehälterlager) Ahaus mit Stand Juli 2007 dürfen maximal 3.960 Tonnen Kernbrennstoff in Form bestrahlter Brennelemente aus Leichtwasserreaktoren in CASTOR-Behältern auf 370 Stellplätzen eingelagert werden. Darüber hinaus werden Kugelbrennelemente des stillgelegten THTRReaktors in 305 kleinen CASTOR-Behältern auf weiteren 50 Stellplätzen stehend gemäß der vom BfS erteilten Aufbewahrungsgenehmigung vom 07.11.1997 aufbewahrt. Am 30.03.2004 wurde vom BfS die 3. Änderungsgenehmigung für das TBL Ahaus erteilt. Damit werden auch Brennelemente aus dem Forschungsreaktor Rossendorf in 18 Behältern der Bauart CASTOR MTR2 (SN 01 GP bis SN 18 GP) aufbewahrt. 20.12.2006: Aufbewahrungsgenehmigung für mittelradioaktiven Abfall (MAW) beantragt Mit Datum vom 20. Dezember 2006 haben die GNS Gesellschaft für Nuklear-Service mbH (GNS) und die Brennelement-Zwischenlager Ahaus GmbH (BZA) beim Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) einen Antrag zur Aufbewahrung hochdruckkompaktierter mittelradioaktiver Abfälle im Transportbehälterlager Ahaus gestellt. Widerstand Felix Ruwe, der Pressesprechers der BI-Ahaus, nannte diese Terminplanungen „ eine Bankrotterklärung des BfS in Bezug auf die Außendarstellung dieses Amtes. Welche Bedeutung haben die großspurigen Erklärungen bezüglich Transparenz und Öffentlichkeitsbeteiligung, wenn zuständige Mitarbeiter des BfS derartige Meldungen nur innerhalb der „befreundeten“ Atomwirtschaft veröffentlichen. Gerade die Münsterländer und die besonders betroffenen Ahauser haben einen Anspruch auf diese brisanten Informationen.“ Die Anti-Atom-Bewegung ist jedenfalls gut vernetzt und startklar, um sich gegen weitere unnütze Atommüllverschiebungen nach Ahaus zur Wehr zu setzen. „Nach wie vor gibt es keinen gesicherten Entsorgungsnachweis für diesen Atommüll, so Ruwe, Kernenergie ist technisch und gesellschaftlich ein einziges Lügengebäude“. @ | |||||
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