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Die Verglasungs-Anlage in der WAK Karlsruhe: hat den Probebetrieb aufgenommen Probebetrieb für Atomsuppe In der stillgelegten Wiederaufarbeitungsanlage Karlsruhe (WAK) hat der Probebetrieb einer Verglasungsanlage begonnen, die für den Abtransport der gefährlichen „Atomsuppe“ gebaut worden ist. Mit der Anlage sollen bis 2008 etwa 70 Kubikmeter des hoch radioaktiven, flüssigen Atommülls in Glas eingeschmolzen werden. Dadurch wird die „Atomsuppe“ transportfähig. Beim jetzigen Probebetrieb wurden nur die ersten zylindrischen Glaskörper (Kokillen) hergestellt. Der flüssige Atommüll soll erst zu einem späteren Zeitpunkt darin eingeschlossen werden. In Hochsicherheitsbunkern wird die „Atomsuppe“ auf dem WAK-Areal zwischengelagert. In welches Atomlager die Sicherheitstransporte später gehen werden, steht noch nicht fest.
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Transporte nach Belgien vermeiden Die Teilgenehmigung für die rund 300 Millionen Euro teure Verglasungsanlage wurde Anfang April erteilt. Mit der Verglasung der gefährlichen radioaktiven Hinterlassenschaft vor Ort wollen die Betreiber lange Bahntransporte in die belgische Vergla sungsanlage Mol vermeiden. Die nördlich von Karlsruhe gelegene WAK ist von 1971 bis 1990 in Betrieb gewesen. Sie ist ursprünglich als Pilotanlage für eine spätere kommerzielle Großanlage im bayerischen Wackersdorf geplant worden. Das politische Aus für die Anlage in Wackersdorf bedeutete auch das Ende für die WAK. In den knapp 20 Jahren des Betriebs sind rund 200 Tonnen abgebrannter Brennelemente aus deutschen Atomkraftwerken aufgearbeitet worden. Die vor den Toren Karlsruhes gelegene WAK beschäftigte bis zu 400 Mitarbeiter. Sie wird derzeit zurückgebaut. |
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aus SWR vom 24.4.07
anti-atom-aktuell.de | |