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die Wissenschaft hat festgestellt
Ist so etwas wie eine sichere Endlagerung von radioaktiven Stoffen tief unter der Erde überhaupt vorstellbar? Ja, so meinten Fachleute im Arbeitskreis Auswahlverfahren Endlagerstandorte akend. Zumindest wäre es gut für die Akzeptanz, wenn der überwiegende Teil der Öffentlichkeit dies glaubt. Aus diesem Grund trug eine Unterarbeitsgruppe im April 2001 eingängige Argumente dafür zusammen. In einer Studie „Natürliche Analoga“, die mit reichlich Fachchinesisch ihre Wissenschaftlichkeit unterstreicht, ziehen sie eine „einleuchtende“ Parallele: wenn es Uran-Erzvorkommen tief im Boden gibt, ohne daß davon die Welt untergeht, dann muß es auch möglich sein, den Müll unter ähnlichen Bedingungen sicher zu deponieren. Verteilt über alle Kontinente gibt es in der Erdkruste Anhäufungen von Uranerz. Auf dem Gebiet des heutigen afrikanischen Staates Gabun gab es vor 2.000 Millionen Jahren sogar die Bedingungen für einen Natur-Atomreaktor, in dem ein Kernspaltungsprozeß sich selbst erhalten konnte. Ob in Japan, Brasilien, Finnland oder Italien: überall finden sich geologische Formationen mit Uran, ohne daß in ihrer Nähe alles tot umfällt. Wenn das diese ewigen Zweifler nur wüßten! Ihre Liste von Standorten, die sich für einen Vergleich mit zukünftigen Endlager-Standorten besonders gut eignen, beginnen die Autoren Dr. G. Nierste und Dr. V. Bräuer ausgerechnet mit Cigar Lake. Wie dieses Projekt, in das die Finanzwelt große Erwartungen gesetzt hatte, hoffnungslos baden geht, beschreibt Inge Lindemann in dieser aaa ab Seite 10.@ anti-atom-aktuell.de |