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ab Seite 49.

in den Hügeln und Wäldern zwischen Lüneburg und Dannenberg hält der Widerstand die Polizei durch Beweglichkeit reichlich auf Trab

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Wandertag in Harlingen
Notizen von Hannah

Viele Menschen, kleine und größere Grüppchen bewegten sich emsig entlang der Schiene, immer am Bahndamm lang, auf den Wiesen und Äckern und durch den Wald. BGS und Polizei war offensichtlich unterbesetzt und hatte große Mühe, die Schienen zu sichern. Zogen sie sich an einer Stelle zusammen, war plötzlich dazwischen wieder eine Lücke und schon waren wieder Menschen da, die diese Lücke nutzten. Auch die Berittenen konnten da nur an wenigen Stellen Menschen einschüchtern. Oft hatten sie selber Mühe, ihr aufgeregtes Pferd unter Kontrolle zu halten, wenn Menschen davor sprangen, laute Töne von sich gaben, mit den Händen fuchtelten oder gar in die Trense griffen.

Bewegung war angesagt und das gab immer wieder das Gefühl, hier mitmischen zu können und nicht hilflos und ohnmächtig zuzuschauen. Und immer wieder sprangen Menschen auf die Schiene, setzten sich hin, liefen wieder an eine andere Stelle, unermüdlich, und hatten großen Spaß dabei. Und immer wieder bekannte Gesichter und kurze Gespräche. Dieses Gewusel aus unterschiedlichsten Menschen, von allen Seiten und nach allen Seiten, machte den Behelmten ganz schöne Schwierigkeiten.

Und der Castorzug konnte nur im Schritttempo und mit vielen Halts durchfahren. Endlich wieder ein Gefühl, Widerstand auszudrücken, ohne von der Gegenseite gelähmt zu werden. Und die anfängliche Schwellenangst verflog und der Mut wuchs, waren doch da immer auch noch andere, die sich was trauten, die dazwischen gingen oder ablenkten - ein gutes Zusammenspiel, das Lust auf mehr macht.



Noch mal üben!
erzählt von Peter

Kollege M. hat sich gerade auf den Weg gemacht, große Strohrollen zu seiner Miete zu fahren. An der Kreuzung Richtung Harlingen muß er erst mal anhalten, weil vor ihm gerade einer von diesen Wanderern vor einem entgegenkommenden Polizeifahrzeug gestürzt ist und nicht so schnell wieder aufstehen kann.

Ich bin in Richtung Wald gefahren und bleibe stehen, als M. nicht nachkommt. Polizeibeamte wollen, dass ich drehe. Aber heute ist nicht mein Tag. Scheinbar bin ich nicht der geschickteste. So laße ich mich lieber von einem Beamten dirigieren - und das muß einfach schief gehen. Eine völlig verfahrene Situation.

Inzwischen ist M. ungeduldig geworden. Beim Rangieren passiert ihm allerdings ein Missgeschick: Der große unhandliche Hänger stellt sich vollends quer. Da gibt er auf und fährt beschämt zur Seite. Das muß er wohl noch besser üben. Jetzt stehen wir da. PKWs und andere Interessierte kommen und müssen notgedrungen anhalten. Denn hier geht’s einfach in keiner Richtung mehr weiter.

BGS und Polizei fügen sich in ihr Schicksal, auch wenn es die Logistik für den Nachschub völlig durcheinander bringt. Durch schlechte Funkverbindungen können nicht alle Einheiten rechtzeitig informiert werden. So wird die Kreuzung immer wieder zum Wendepunkt.