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Auszug aus der Chronologie:
31. Mai Gorleben
Auf dem Fest zum Protest wird "gefeiert, bis der Salzstock wackelt". Neben Informationen zur Endlagerproblematik gibt es viel Raum für Spaß und Aktionsideen. Die AG Bahn präsentiert die CASTOR-Strecke von Lüneburg bis Dannenberg im Maßstab 1:87. Hunderte von Knetfiguren halten ein ums andere Mal den Zug auf; auf Knopfdruck stürzt die Brücke ein. Der Maulwurf nebenan ist dagegen gigantisch. Kinder und große Leute üben sich erfolgreich beim Schienensägen. Daneben lädt ein 6 mal 6 Meter hoher begehbarer "schwarzer Block" zum Staunen ein: 20 Jahre Plakate autonomer Bewegung regen zum Diskutieren an. "Schwarzer Block - mehr davon! weil. . . . . " ist eine Aufforderung, sich zu dem Thema zu äußern und bringt viele witzige Sprüche ans Licht.
4. Juni Hannover
Ensog statt engefuck: Die niedersächsische CDU stellt Ihren Entwurf für ein "Niedersächsisches Gesetz über die öffentliche Sicherheit und Ordnung" (NSOG) vor. Dieses "modernstes und effektivste Polizeigesetz" ist gedacht als wirksames Repressionsinstrument für MigrantInnen und widerständige Menschen: Ingewahrsamnahmen von Bürgern über 10 Tage, Observationen ohne richterliche Anordnung, Überwachungsmaßnamen mit allen technischen Mitteln der Telekommunikation, Aufenthaltsbestimmung von Handy-Benutzern mit dem IMSI-Catcher und Videoaufzeichnungen bei willkürlichen Polizeikontrollen. Die BI-Lüchow-Dannenberg sieht darin eine "Lex Castor", mit dem der Ausnahmezustand während der Castortransporte legalisiert werden soll.
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