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Zentrales Anliegen
Zentrales Anliegen ist es, Bewusstsein für die Verantwortung für die sichere Entsorgung radioaktiver Abfälle in die breite Öffentlichkeit zu tragen. Es gilt, einen gesellschaftlichen Konsens herzustellen,
Geschwiegen wird über die weitere Produktion von Atommüll, der da national und von jeder und jedem Einzelnen verantwortlich gehandhabt werden will. Stattdessen werden die subtilen Register von Öffentlichkeitsbeteiligung gezogen. Bestimmte Zielgruppen, die von den Konflikten um die Atomenergie noch nicht so beeinflusst und in ihrem Glauben an Politikerinnen und Experten noch zu erschüttern sind, sollen vor allem angesprochen und miteinbezogen werden. So wird "die Jugend in ihrem lebensweltlichen Zusammenhang" aufgesucht werden, z.B. in der Schule, bei Sport- und Musikveranstaltungen. Wettbewerbe könnten sich an Schülerinnen und Jugendliche richten und die grundlegenden Sach- und Wertfragen in größerem historischen Kontext thematisieren, z.B. "Visionen der Energienutzung und ihre Risiken". Ein weiterer Wettbeweb könnte sich an Architektinnen richten. Sein Thema wäre die Visualisierung eines zukünftigen Endlagers, oder der Bau eines Endlagermodells. Wer die Bautafel vor dem Versuchsendlager in Bure gesehen hat, bekommt eine Ahnung, in welche Richtung das geht: Das Endlager als Freizeitpark. Designerinnen könnten sich der Frage widmen, welche unserer heutigen Zeichen und Symbole in 1.000 oder gar 10.000 Jahren noch entzifferbar sein werden. In den Köpfen der Menschen sollen Bilder entstehen, die aus dem risikoträchtigen Unternehmen eine spannende und ästhetische Herausforderung machen. Der Bau eines atomaren Endlagers wird zu einem event, der öffentliche Aufmerksamkeit gewinnt. Die Zustimmung zu einem Endlagerprojekt wird zu einer regionalen Entwicklungschance. (a3toll) Ende |