 80 Seiten
Mai 2001
Preis: 4,00 EUR |
Inhaltsverzeichnis:
- Qualifikationsrunde
Äußerungen, Ereignisse und Aktionen im Vorfeld des Castortransports: vom
Bekanntwerden des genauen Termins bis zum Aufschlagen der ersten Zelte
- Aufstellung
Vorbereitungs-Aktionen, Camp-Aufbau, Schikanen, Repressionsversuche
- auf die Plätze ...
Der Tag X-minus beginnt mit einer großen Demonstration in Lüneburg
- ... fertig ...
Trecker machen sich auf den Weg von den Gorlebener Atomanlagen dem Castor
entgegen. Kinder pflanzen ein X neben dem Gleis, und auch sonst begutachten viele den
Schienenteil der Castorstrecke
Eine erste große Sitzblockade und viele andere Aktionen an Schiene und Straße
demonstrieren: es gibt keine "guten Atomtransporte"
- ... los!
Allen Mahnungen zum Trotz fährt der Atomzug in La Hague los. Blockaden zwingen
ihn immer wieder zum Anhalten. Der Versuch endet in Süschendorf.
- Verlängerung
Der Castor muß zurück! Während sich Polizei-Fachleute emsig mit Beton
beschäftigen, sind Atomkraftgegnerinnen und -gegner auch nicht faul.
- Elfmeterschießen
Die Polizei schickt weitere 3000 Beamte ins Rennen und erstickt durch
Massenpräsenz jeden Protest an der Straßenstrecke.
- Türöffner
"Verantwortung" ist nur ein fauler Trick: die Serie von Atommüllfuhren
zur Wiederaufarbeitung beginnt. Transporte von Philippsburg nach La Hague und von
Neckarwestheim nach Sellafield können nur unter massivem Polizeiaufgebot starten und
werden trotzdem aufgehalten.
- Noten für Pflicht und Kür
Kommentare, Stellungnahmen, Interviews und Überlegungen, was gut war und was
besser sein könnte.
- danach
Auch an anderen Orten wächst Widerstand: Blockade-Aktionen bei den Transporten
von Rheinsburg nach Greifswald/Lubmin und von Stade und Brunsbüttel nach La Hague.
- Termine
Anlässe für Anti-Atom-Aktivitäten gibt es immer wieder und (fast) überall
Titelbild: randbild, Timo Vogt
Rückseite: Martin Nesemann |